Vereine erhalten weniger Geld

Saarn..  Fast alle Vereine, die Veranstaltungen für die Nachbarschaft organisieren, beantragen bei ihren Bezirksvertretungen dafür Zuschüsse. Die Ortspolitiker fühlen sich dem Ansinnen verpflichtet, können aber nicht mehr so viele Euros verteilen, wie in den vergangenen Jahren. Das Budget der Stadtteilparlamente fällt geringer aus und immer mehr Organisationen erwarten Förderung.

So hoffte auch der „Männergesangverein Saarn 1869“ auf 1000 Euro Zuschuss für seinen „Musikalischen Frühschoppen“ im Innenhof des Saarner Klosters. Am 14. Juni werden dazu rund 250 Sängerinnen und Sänger sowie etwa 1500 Zuhörer erwartet (Eintritt frei). „Nicht jedes Jahr für die gleiche Sache Geld geben. Es gibt auch andere Spender. Wir geben kein Dauerabo“, bekräftigte Elke Oesterwind (CDU). Bezirksbürgermeister Hermann-Josef Hüßelbeck schlug 500 Euro vor, damit der Chorvorstand Planungssicherheit habe. Die Bezirksvertretung 3 stimmte dem zu, weil es sich beim Sängerfrühschoppen um ein bedeutendes Fest über die Saarner Grenzen hinaus handle. Eigentlich müsste der Zuschuss aus dem Kulturbetrieb kommen, hieß es.