Unkenntnis

Innenstadt. Ohne Herrn Schnatmann persönlich nahetreten zu wollen, empfinde ich seien Äußerungen vor Arroganz und Unkenntnis strotzend.


Mit seiner Auslassung zur Situation in der Innenstadt verwechselt er wohl Ursache und Wirkung. Nicht mangelndes Kundeninteresse, sondern fehlende Einkaufsmöglichkeiten treiben die Menschen in andere Städte. Die Sichtverbindung zur Ruhr kann nur hergestellt werden, wenn die Hälfte der vorhandenen Bebauung abgerissen wird, unter anderem auch die Ruhrbania-Klötze, die an Abriegelung der Innenstadt den alten Rathaus-Querbau bei weitem noch übertreffen.


Das Gleiche gilt für die Anbindung des neu zu gestaltenden Rathausmarktes. Sehr intelligent mutet hier der Vorschlag an, den Bus- und Autoverkehr im Bereich der Friedrich-Ebert-Straße zu reduzieren. Welche Alternative hat Herr Schnatmann denn dort anzubieten, nachdem die Ruhrstraße den idiotischen Planungen zum Opfer gefallen ist?


Appropos Rathausmarkt: Warum nicht eine Rückkehr zum klassischen Wochenmarkt, wie es in anderen Städten auch reibungslos funktioniert? Was sollen denn die drei versprengten Marktstände in der Fußgängerzone auf der Schloßstraße?