„Tolle Wegbegleiter für Schüler“

Eppinghofen/Dümpten..  Schon seit drei Jahren engagiert sich das Centrum für bürgerschaftliches Engagement (CBE) in der Realschule an der Mellinghofer Straße mit dem „Ziel-Projekt“. Schulleiterin Judith Koch und der zweite Konrektor Frank Michels bedankten sich zum Schulhalbjahresende bei den Ehrenamtlichen mit einem Frühstück. Auch einige Schüler (nur eine kleine Auswahl derjenigen, die vom Engagement profitieren) waren eingeladen.

„Im Schwerpunktprojekt „Lust zu lesen“, im Schulgarten, in AGs und Förderungsstunden erfahren die Kinder durch das Ehrenamt tolle Unterstützung, vor allem Menschlichkeit und viel persönliche Zuwendung. Wir sind dem Team außerordentlich dankbar, dass es in der Freizeit mit unseren jungen Menschen arbeitet, ihnen über Hürden hilft und sie auf dem Lebensweg ein Stück begleitet“, erklärte Frank Michels. Auch Judith Koch hob die Bereicherung für die Schule hervor. Sie betonte, wie schön die individuelle Zuwendung sei und freut sich, dass die Koordination so gut funktioniert.

Projektleiterin Marlies Rustemeyer vom CBE vermittelt die Ehrenamtlichen und weiß das gute Miteinander und den problemlosen Austausch mit der Schule zu schätzen: „Für das bürgerschaftliche Engagement an einer Schule braucht es immer Kümmerer im Kollegium, das macht Herr Michels ausgezeichnet.“

Vor zwei Jahren berichtete die WDR-Lokalzeit über den Richter i.R. Benno Braun und den früheren Kaufmann Karlheinz List – über ihr Engagement in Lesebüro der Schule. Ebenfalls von Anfang an dabei: Jochen Claus und Renate Egener. Der ehemalige Gymnasiallehrer fördert Schüler in kleinen Gruppen in Englisch, Renate Egener unterstützte gemeinsam mit anderen Helfern die Garten-AG. Seit einem Jahr ist auch der Ingenieur Hans-Günter Schulz an der Realschule, der mit Schülern Papierflieger baut. Anneli Chakeri und Kirstin Vedder helfen Seiteneinsteigerschülerinnen in Deutsch und Mathe. Nicola (16) und Dilsheen (11) finden es toll, dass es die Ehrenamtliche an der Schule gibt. So stellt etwa Nicola fest, dass sie in Mathe besser geworden ist. Aber auch die Erwachsenen profitieren von den Kontakten: „Oft bekomme ich mehr zurück als ich gebe“, sagt Karlheinz List.