Tierschützer appellieren an Hundebesitzer

Hundefreunde, die mit ihren Vierbeinern gern im Wald unterwegs sind, sollten während der Brut- und Setzzeit, die noch bis 15. Juni läuft, besonders aufmerksam sein. Darauf weist der Tierschutzverein Mülheim hin. Diese Zeit wurde festgelegt, um den Tieren des Waldes die Möglichkeit zu geben, ihren Nachwuchs ungestört aufziehen zu können. Eigentlich dürfen Hunde auf Waldwegen ohne Leine laufen – dies aber solle der Halter nur dann ermöglichen, wenn er sicher sei, dass der Jagdtrieb nicht durchbrechen kann. Andernfalls solle er von der Leine Gebrauch machen, so die Tierschützer.

Für alle Natur- und Landschaftsschutzgebiete gebe es örtliche Sonderbestimmungen sowie Sonderbestimmungen in Ortschaften. Weder Jäger noch Hunde dürften die Waldtiere während der Brut- und Setzzeit stören, sie gar bejagen. Damit etwa junge Vögel oder Rehkitze ihre ersten Lebenswochen in Ruhe verbringen können, sei der gute Wille der Hundefreunde gefragt. Übrigens: Nach dem Landesjagdgesetz dürfen Jäger wildernde Hunde abschießen.