Tempo 30 gilt auf dem Weg nach Styrum

Styrum..  „Ein neues Tempo-30-Schild auf der Hauskampstraße ist so ungünstig angebracht worden, dass man es nicht sehen kann, wenn man von der Sedanstraße in die Hauskampstraße einbiegt“, beschrieb Monika Hartmann (CDU) in der Bezirksvertretung 2 ihre Beobachtungen. Ferner kritisierte sie, die abwechselnden Tempo-30 und Tempo-50-Bereiche auf der Hauskampstraße. Im Stadtteilparlament sei sie davon auch nicht unterrichtet worden.

Peter Roedel, Leiter der Verkehrsbehörde im Ordnungsamt, erläuterte: „Die probeweise Einrichtung von Tempo 30 zwischen Düppelstraße und Meißelstraße basiert auf einem Beschluss der Bezirksvertretung 2.“ Dieser sei bei den Beratungen des Lärmaktionsplanes gefasst worden. Bei dem nächsten Tempo-30-Abschnitt vor dem Bahnhof Styrum handele es sich um eine Gefahrenzone, da Fußgänger nicht an der vorhandenen Lichtzeichenanlage, sondern vor dem Bahnhof die Straße überquerten.

Daraufhin schlug Monika Hartmann vor, den Tempo-30-Bereich bis hinter die Mittelinsel der Haltestelle auszudehnen. Mitarbeiter des Ordnungsamtes haben das inzwischen geprüft. Danach habe der städtische Bauhof den Auftrag bekommen, die Beschilderung so zu optimieren, dass nun auf der ganzen Strecke zwischen Meißelstraße und Steinkampstraße die zulässige Höchstgeschwindigkeit auf 30 km/h reduziert wird. Außerdem wird der Zusatz „Lärmschutz“ jeweils nach den Einmündungen zwischen Limburgstraße und Meißelstraße an den Tempo-Schildern angebracht.