Talentsucher der Hochschule Ruhr West sollen Schülern helfen

Prof. Dr. Gudrun Stockmanns, Präsidentin der HRW (l.), unterschrieb mit NRW-Wissenschaftsministerin Svenja Schulze den Kooperationsvertrag.
Prof. Dr. Gudrun Stockmanns, Präsidentin der HRW (l.), unterschrieb mit NRW-Wissenschaftsministerin Svenja Schulze den Kooperationsvertrag.
Foto: Bernhard Klug
Was wir bereits wissen
Die Hochschule Ruhr West startet im Sommersemester mit dem Talentscout-Programm. Zwei zusätzliche Stellen werden dafür geschaffen.

Mülheim.. Als eine von sieben Hochschulen in NRW beteiligt sich die Hochschule Ruhr West (HRW) mit ihren Campus-Standorten in Mülheim und Bottrop an dem Talentscout-Programm des Landes. Zwei Mitarbeiter sollen dafür eingestellt werden, die Scouts einerseits die Talente an der HRW unterstützen und andererseits in den Mülheimer Schulen nach begabten Schülern suchen und diese unterstützen. Das Projekt startet an der HRW bereits am 1. Juli.

Die Hochschule Ruhr West erhält dafür bis 2020 Fördergelder in Höhe von bis zu 500 000 Euro jährlich, um benachteiligte Jugendliche aus Nichtakademiker- und Zuwandererfamilien zu fördern. Insgesamt investiert NRW jährlich rund 6,4 Millionen Euro in die Talentförderung im Hochschulbereich.

Vertrag am Montag unterzeichnet

Das Talentscouting-Programm sei auf großes Interesse gestoßen: die HRW hatte sich als eine von vielen Hochschulen für das Programm beworben und wurde schließlich angenommen. „Die ausgewählten Hochschulen haben in ihren Konzepten überzeugend dargelegt, wie sie talentierte Jugendliche aus weniger privilegierten Verhältnissen unterstützen und ermutigen wollen“, sagte NRW-Wissenschaftsministerin Svenja Schulze.

Prof. Dr.-Ing. Gudrun Stockmanns, Präsidentin der HRW: „Das Projekt Talentscouting rundet die bisherigen HRW-Angebote zum Übergang in die Hochschule ab und ergänzt die bestehenden Angebote für Schülerinnen und Schüler, um mehr Chancengleichheit zu erreichen. Es wird Bestandteil der Vernetzungsaktivitäten der Hochschule in die Region sein.“ Die Rektorin unterzeichnete am Montag in der Westfälischen Hochschule in Gelsenkirchen die Kooperationsverträge mit dem NRW-Wissenschaftsministerium.