Studie: Richtig heizen hilft dem Klima

Im Bestand der vermieteten Mehrfamilienhäuser lassen sich bis 2050 rund zwei Drittel der CO2-Emissionen gegenüber 1990 vermeiden. Das ist das Ergebnis einer Studie, die „Zukunft Erdgas“, eine Initiative der deutschen Energiewirtschaft, bei der Messe E-world in Essen vorgestellt hat.

Laut den Machern der Studie, bei der mithilfe von sogenannten Sanierungsfahrplänen die Energiesparpotenziale von 724 Gebäuden errechnet wurden, ist effizientes Heizen der Schlüssel für den Klimaschutz im Gebäudebestand. Drei Viertel der Sanierungsfahrpläne beginnen mit Maßnahmen im Bereich der Wärmeerzeugung, also verbesserter Heiztechnik oder dem Wechsel zu einem vorteilhaften Energieträger. Hier lasse sich bereits mit einem verhältnismäßig geringen Aufwand viel CO2 einsparen. Bis 2050 fänden 60 Prozent der Klimaentlastung in diesem Bereich statt. Je rund 20 Prozent entfielen auf Gebäudedämmung und Fenstertausch. „Wer mit dem Heizungstausch beginnt, erzielt gute Einsparergebnisse und kann seine Investition schnell amortisieren“, erklärt Timm Kehler, Vorstand von „Zukunft Erdgas“ den finanziellen Aspekt.

Kehler: „Ökologisch ist, was maximalen Klimaschutz pro investiertem Euro bringt. Dieser effiziente Klimaschutz beginnt fast immer im Heizungskeller.“