Flughafen
Streit um Postenvergabe
19.11.2009 | 18:28 Uhr 2009-11-19T18:28:00+0100Die Arbeitsgemeinschaft Flughafen und Ökologie kritisiert, dass die MBI ausgerechnet einen Flughafen-Gegner in den Aufsichtsrat schickt.
Darf eine Partei oder Wählergemeinschaft eine Person in einen Aufsichtsrat schicken, die eigentlich gegen das Unternehmen eingestellt ist? Die Entsendung des von den MBI vorgeschlagenen Sprechers des Netzwerkes gegen Fluglärm, Waldemar Nowak, in den Aufsichtsrat der Flughafengesellschaft Essen/Mülheim stößt jetzt bei denen, die für den Flughafen eintreten, auf deutlichen Protest.
Hat man in Mülheim nicht verstanden, „dass jetzt erhebliches Wirtschaftswachstum folgen muss, wenn die zugesagten und bereits ausgegebenen Kreditgelder tatsächlich erwirtschaftet werden sollen? Ein Business-Flughafen im wirtschaftlich stärksten Ballungsraum Europas, in Essen-Mülheim, zählt zur wachstumsfördernden Infrastruktur”, sagt der Vorsitzende der Arbeitsgemeinschaft Flughafen und Ökologie, Heinz Schlosser. Es könne nicht angehen, dass dem Flughafenbetrieb nun auch noch aus dem Aufsichtsrat heraus „Steine ins Getriebe” geworfen würden.
Die Arbeitsgemeinschaft fordert den Rat auf, aus der drastischen Wirtschaftskrise zu lernen und umzudenken. Man werde zudem genau verfolgen, so Schlosser, wie sich Nowak im Aufsichtsrat in Bezug auf seine Pflichten zur Wahrung des Unternehmensinteresses verhalten werde.
Für die Mülheimer Bürgerinitiativen ist die Berufung nichts Ungewöhnliches: „Auch jeder Politiker geht mit einer bestimmten Einstellung in einen Aufsichtsrat”, verteidigt Fraktionschef Lothar Reinhardt die Entscheidung mit Verweis auf viele Politiker im Rat, die den Flughafen nicht ausbauen oder stärker nutzen wollen. Mit dem Sprecher des Netzwerkes gegen Fluglärm wolle man auch verstärkt die Stimme des Bürgers in den Aufsichtsrat tragen.
Für Schlosser unverständlich: Er ist überzeugt, dass die Mehrheit der Mülheimer den Flughafen wünscht.

09:22
Die Befürworter nehmen einfach nicht zur Kenntnis, dass bis auf zwei Flughäfen keiner wirtschaftlich genutzt werden kann. Bestes Beispiel ist Dortmund. Und erklären sie mir Bitte, wie ein Geschäftsflughafen, bei dem nur eine ganz kleine elitäre Gruppe mit viel Geld im Rücken den Vorteil hat, Gemeinwohl darstellt. Befürworter argumentieren immer wieder lautstark mit den gleichen Sprechblasen.Die Gegner werden dann noch als dummdreist und scheinheilig dargestellt. Leute, euer Niveau ist im Luftschutzkeller.
22:14
...weil ständig selbsternannte Scheinheilige auf der politischen Bremse stehen und ihre Interessen über das Gemeinwohl stellen.
Der Flughafen wird lautstark totgeredet und jeder Versuch der wirtschaftlichen Nutzung sabotiert.
Das beste Rennpferd kann nicht gewinnen, wenn man ihm die Hufe festnagelt, um lauten Hufschlag zu verhindern. Und es zeugt geradezu von Dummdreistigkeit, dem armen Gaul noch Vorwürfe zu machen.
19:43
Die Frage beim emotionslosen von bemse ist nur: Warum hat der Flughafen in den vergangen 80 Jahren nicht geschafft, was er in Zukunft schaffen soll?
17:10
Wenn man die Kommentare der zahlreichen Sachverständigen - auch nur diagonal - liest,wird einem angst und bange: viel Emotion, viel persönliche Aggression, wenige oder gar keine überzeugenden Argumente:Lärmbelästigung oder Umweltverschmutzung sind doch im Falle einer sinnvollen Nutzung des Flughafens kein überzeugendes Gegenargument,daß aber ein Geschäftsflugplatz der Stadt und der Region, da mit den Bürgern, positive Impulse und wirtschaftlichen Auftrieb geben kann, wird von vielen offensichtlich nicht wahrgenommen.Da ist leider viel keinkariertes und wenig fortschrittliches,dynamisches Denken im Spiel.
16:07
Soso.
16:06
Wenn der Aeroclub z.B. Rechte bis 2034 hat, dann bleibt die Frage, warum bereits um 6 Uhr und nach Einbruch der Dunkelheit der Tower noch besetzt sein muss. Hier tun sich Einsparungen in Personal- und Energiekosten auf.
Der Aufsichtsrat müsste klären, welche Rechte erfüllt werden müssen und wie dies und nur dies am kostengünstigsten umzusetzen ist. Und dann passt auch Ökonomie und Ökologie wieder zusammen.
16:00
Lieber Fußgänger,
langsam kommen Sie auf ein konstruktives Niveau.
Wenn nun der Aufsichtsrat endlich für ein Ausstiegskonzept sorgt, hat er seine Aufgabe gut gemacht und es wird sich zeigen was das kostet.
Übrigens sind die Rechte Dritter ausgesprochen eingeschränkt und was Ihre Beurteilung der Rechtslage angeht, liegen Sie völlig falsch!
15:37
@11
Ihnen scheint engangen zu sein, dass der Flughafen nach derzeitiger Rechtslage gar nicht geschlossen werden kann, weil Rechte Dritter verletzt würden.
Diese Tatsache ändert sich auch nicht durch ständige Paraphrasierung der gegenteiligen Meinung durch diverse Kommentatoren.
Folglich würde eine Schließung des Flughafens Klagen und Schadenersatzforderungen in schlecht kalkulierbarer Höhe nach sich ziehen - wer übernimmt das Risiko und zahlt am Ende? Etwa die Flughafengegner?
Wer von Kostenersparnis durch Schließung redet, muss auch die Schließungskosten inkl. aller entstehenden Verbindlichkeiten, Strafen und Schadenersatzforderungen in die Rechnung einbeziehen. Alles andere ist Augenwischerei und billiger Populismus.
14:22
Neben der Strategie die Subventionierung des Flughafens über zweifelhafte zusätzliche Düsenflüge anzustreben, hat auch die Strategie, die Subventionierung über eine Minimalisierung des Flugbetriebs zu minimieren, ihre Berechtigung. Kann die Öffnungszeit des Flughafens schon vor 2034 minimiert werden? Braucht es einen Geschäftsführer? usw. Leider wurde letztere Strategie bisher so gut wie nicht diskutiert. Schön, dass Herr Nowak dies nun im Sinne der Gesellschafter tun kann.
12:54
#8
1. Ich schreibe keine Artikel sondern Blogs oder Kommentare.
2. Schreibt man Gehirn nicht klein.
3. Kann ich es nicht ausschalten. Bei Ihnen scheint das wohl möglich.
4. Sind sie humorlos, wie alle Befürworter.
#10. Ihnen scheint entgangen zu sein, dass die Aufrechterhaltung Steuergelder kostet. Nicht die Schließung. Das zur Bekloppteninitiative und dem Niveau der Befürworter.