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Stärke der Region lebt von Solidarität

21.01.2015 | 00:10 Uhr

Speldorf. Das Ruhrgebiet, betonte Ministerpräsidentin Hannelore Kraft, ist durch Zuwanderung stark geworden. Für sie ist es eine Stärke, die von Solidarität lebt.

Der gewaltige Strukturwandel in der Region wäre ohne die gelebte Solidarität nicht möglich gewesen, betonte sie und warb für die Aufnahme von Migranten und Flüchtlingen. Wie in früheren Jahrzehnten gelte es auch heute, die Potenziale der Zuwanderer zu erkennen und zu nutzen, ohne die Probleme zu verschweigen. Damit dies zum Erfolg führt, sei Bildung wichtig. Das Leitmotiv „Kein Kind zurück lassen“ gelte für alle, sagte Kraft. Dass 20 Prozent der Jugendlichen ohne Abschluss die Schule verlassen, ist aus ihrer Sicht nicht tragbar. Allen eine gute Perspektive zu geben, gehöre auch zur Solidarität.

„Wir brauchen Bürger, die in christlicher Nächstenliebe unterwegs sind“, appellierte Kraft. Nachhaltigkeit und Fairness nannte sie als weitere wichtige Werte für die Gestaltung der Zukunft. „Diese Region hat die Chance, auf der Grundlage alter Werte die Zukunft zu gestalten und zu mei-

stern.“

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Stärke der Region lebt von Solidarität
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http://www.derwesten.de/staedte/muelheim/staerke-der-region-lebt-von-solidaritaet-aimp-id10258257.html
2015-01-21 00:10
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