Stadt spürt versiegelte Flächen auf
03.06.2012 | 18:39 Uhr 2012-06-03T18:39:00+0200
Mülheim. Mit Hilfe von Luftbildern ist die Stadt Grundstückseigentümern auf der Spur, um versiegelte Flächen auf Grundstücken zu ermitteln, für die diese bisher keine Niederschlagswassergebühren zahlen.
Zuletzt hatte die Stadt Eigentümer 1996 und 1997 aufgefordert, bebaute und befestigte Flächen auf ihren Grundstücken anzugeben, damit die Gebühren nach neuer Rechtslage ab 1998 berechnet werden konnten. Bis heute dürften sich laut Stadt „massive Veränderungen“ in der Bebauung und Versiegelung ergeben haben. So gehe man davon aus, dass die vorliegenden Bemessungsdaten „zu einem nicht unerheblichen Grad nicht mehr aktuell“ seien.
Stadt setzt auf Auswertung von Luftbildern
Um die eigenen Datensätze zu aktualisieren, setzt die Stadt nun auf eine Auswertung von Luftbildern . Sie soll Anhaltspunkte dafür liefern, wo mehr Versiegelung vorherrscht als vom Grundstückseigentümer angegeben.
Stadt sieht Eigentümer zum Mitwirken verpflichtet
Die Auskunft allerdings, ob diese Flächen tatsächlich auch ans städtische Kanalnetz angeschlossen sind und daher Niederschlagswassergebühren fällig werden, müsse vom Eigentümer kommen.
Die Stadt sieht die Eigentümer zum Mitwirken verpflichtet. Andernfalls werde die Fläche geschätzt und könne ein Ordnungswidrigkeitenverfahren mit Bußgeld in Gang gesetzt werden, heißt es.
22:46
Die haben doch schon vor Jahren am Niederrhein Tiefflüge gemacht, als die Gartenhäuschen in Mode kamen. Die Größe liess sich leicht ermitteln und der arme Hausbesitzer ohne Baugenehmigung stand ganz schön blöd da.
Vielleicht weiss die Stadt jetzt auch, wo denn ursplötzlich die hohen Niederschlagsmengen herkommen .. vergesst aber auch nicht, die Gewerbebetriebe mit abzulichten ... Parkplätze, Hallendächer, etc.
06:54
Wo ist das Problem, wenn alle ehrlich sein würden, wären alle zufrieden!
15:30
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10:10
Dann hoffen wir mal, dass soviele Flächen entsiegelt wurden, dass die Stadt einen großen Batzen an ungerechfertigten Gebühren zurückzahlen muss.
09:26
Dagegen war ja Google Streetview noch harmlos.
Ab jetzt wird mit Aufklärungsflügen zurückgeschossen.
Und wehe Einer macht hier falsche Angaben!
Man fragt sich da, aus welchem Fleischtopf werden die teuren Aufklärungflüge eigentlich bezahlt?
Zudem das könnte doch eigentlich der Haus- und Hoffotografen-Luftikus der Lokalredaktion gleich miterledigen, oder?