Stadt soll fairen Handel unterstützen

Fairtrade-Städte fördern gezielt den fairen Handel auf kommunaler Ebene. Die Stadt Mülheim soll sich jetzt auch an der internationalen Kampagne „Fairtrade-Towns“ beteiligen. Dafür setzen sich die SPD, Grüne, Die Linke sowie die Ratsmitglieder Norbert Striemann, Hasan Tuncer und Carsten Trojahn ein.

Sie wollen die Stadtverwaltung im Ausschuss für Arbeit, Gesundheit und Soziales damit beauftragen, die entsprechenden Beitrittskriterien von „Fairtrade Deutschland“ durch Vorbereitung von Ratsbeschlussvorlagen und Organisation der notwendigen Aktivitäten zu erfüllen.

Die weltweite Kampagne „Fairtrade-Towns“ startete im Jahre 2000 in Großbritannien. Seit 2008 ist auch Deutschland dabei. Die Ruhrgebietsstädte sind bereits nahezu vollständig der Kampagne beigetreten, Mülheim fehlt noch. Mehrere Kriterien müssen erfüllt sein, um „Fairtrade-Town“ zu werden. Dazu gehört: In öffentlichen Einrichtungen wie Schulen, Vereinen und Kirchen werden „Fairtrade“-Produkte verwendet, und es werden dort Bildungsaktivitäten zum Thema „Fairer Handel“ durchgeführt.