Stadt gab auch Plätze komplett auf

Asche war im Ruhrgebiet früher Normalität, heute wird sie auf Sportplätzen als schädlich und hinderlich betrachtet. Weniger Plätze, aber die in einer besseren Qualität – das ist Ziel beim Umbau von Asche auf Rasen gewesen. Die Sportplätze am Blötter Weg und an der Hochfelder Straße hat die Stadt aufgegeben. Auch in Heißen wurden, so an der Rudolf-Harbig-Straße und am Mühlenfeld, einstige Sportflächen in die Vermarktung gegeben, um Geld für den Umbau an anderer Stelle zu erzielen. Das war eine Vorgabe der Bezirksregierung für die Finanzierung der neuen Heißener Bezirkssportanlage. Das Heißener Projekt ist das umfangreichste und war politisch umkämpft. Die neue Sportanlage geht einher mit der Fusion von drei Vereinen: Turnerbund Heißen, RSV Mülheim und Holthausener TV.

Umkämpft war auch die erst geplante Aufgabe des Platzes an der Von-der-Tann-Straße in Styrum. „Wir wollen diese Anlage jedoch nun erhalten“, betont Martina Ellerwald mit Blick auf den Schulsport. Verhandlungen mit der Bezirksregierung liefen dazu. Die ursprünglich durch einen Verkauf zu erzielende Summe muss dafür auf einem anderen Weg erzielt werden.

Asche bleibt an der Prinzeß-Luise-Straße und an der Oberheidstraße, wo vor allem Schulsport und weniger Vereinssport stattfindet.