Stabile Entwicklung im Marien-Hospital

Stadtmitte..  Auch ins Marien-Hospital kommen Menschen mit den unterschiedlichsten Beschwerden. „In unserer Notaufnahme behandeln wir rund 25 000 Patienten im Jahr, also knapp 70 pro Tag“, berichtet Krankenhaus-Sprecherin Dorothee Renzel. Diese Zahl sei in den letzten drei Jahren aber konstant geblieben.

Natürlich würden aber auch Menschen vorstellig, deren Beschwerden nicht akut bzw. lebensbedrohlich seien, sagt Renzel. „Examiniertes Pflegepersonal schätzt zunächst ein, wie dringlich ein Fall ist, danach richtet sich dann auch die Wartezeit. Gegebenenfalls wird auch direkt ein Arzt zur ersten Diagnose hinzugezogen.“ Unsichere Fälle oder Notpatienten würden natürlich sofort untersucht und behandelt. Eine erhöhte Frustration unter denjenigen, die gegebenenfalls länger auf eine Diagnose warten müssten, sei im Marien-Hospital nicht feststellbar, sagt Renzel.

„Patienten mit leichten Beschwerden verweisen wir wenn möglich auf die Notfallpraxis der Kassenärztlichen Vereinigung, die auf derselben Etage untergebracht ist.“ Die Notfallpraxis hat montags, dienstags und donnerstags von 19 bis 22 Uhr, geöffnet, mittwochs und freitags von 14 bis 22 Uhr, sowie samstags, sonn- und feiertags von 9 bis 22 Uhr.