Sportanlage Heißen jetzt doch zu klein?
03.02.2012 | 19:13 Uhr 2012-02-03T19:13:00+0100
Mülheim.Kaum schienen sich Stadtverwaltung und die Vereine TB Heißen und RSV Mülheim über das Konzept der neuen Bezirkssportanlage an der Hardenbergstraße geeinigt zu haben, gerät die Planung erneut ins Straucheln: Die Größe der beiden Spielfelder entspricht womöglich nicht den Richtlinien des Fußballverbandes Niederrhein für den Frauenfußball.
Zugunsten der zwei größeren Spielfelder hatten die Vereine der Streichung eines Kleinspielfeldes zugestimmt (wir berichteten). Statt einer Größe von 90 mal 60 Meter pro Feld vereinbarten sie 96 mal 64 Meter.
Die Stadtverwaltung lobte die Einigung in der Bezirksvertretung 1 als Gewinn für beide Seiten, denn der Verzicht hatte der Stadt bis zu 80 000 Euro erspart und mehr Gewerbeflächen für die Vermarktung zur Verfügung gestellt, ergo: mehr Einnahmen für das Gesamtprojekt, „das auf Kante genäht“ sei, wie Kämmerer Uwe Bonan in der BV betonte.
Doch nun könnten diese Einnahmen schrumpfen. Denn nach den Angaben der Vereinsvorstände von TB Heißen und RSV Mülheim sind Spielfelder von 100 mal 64 Meter für den Frauenfußball notwendig – vier Meter länger als die neue Planung vorsah.
Ob die Heißener Bezirkssportanlage mit den Ansprüchen der Niederrheinliga an ihre Grenzen stößt? Laut Stadtverwaltung darf das Sportgelände maximal 2,5 Hektar groß sein. 2,4 hatte es aber bereits in der neuen Planung erreicht.
„Wir müssen prüfen, ob diese Vorgaben verbindlich sind oder nur Soll-Vorschrift“, sagt Martina Ellerwald, Leiterin des Mülheimer Sportservice, danach müsse der Planer ausrechnen, wie die größeren Felder zu legen seien. Denn auf dem Gelände der Sportanlage sollen unter anderem noch Sozialräume und eine Wohnung für den Platzwart untergebracht werden.
Warum hatten Vereine und Stadtverwaltung aber nicht gleich so geplant? Über Größen sei erst gesprochen worden, als das Grundstück an der Hardenbergstraße gekauft worden sei, sagt Frank Adams, 2. Vorsitzender des RSV Heißen. Aufgefallen sei die nicht ligagerechte Planung der Spielfelder, als das Konzept in der Fachschaft Fußball vorgestellt wurde, bestätigt auch Haase.
Damit nicht genug der Bedenken: Hat die Bezirkssportanlage mit der Streichung des dritten Spielfeldes immer noch ausreichende Kapazitäten und Entwicklungsmöglichkeiten für weitere Vereine und Schulsport?, sorgte sich Werner Oesterwind (CDU) im Sportausschuss.
Das bestätigte jedoch Martina Ellerwald: Nach Berechnungen des Sportservice stellen die beiden Spielfelder während der Woche 80 Trainingseinheiten zur Verfügung, bei einer Auslastung von sechs Stunden am Tag. TB Heißen und RSV Mülheim benötigen aktuell etwa 67,5. Damit stehe die Bezirkssportanlage noch weiteren Gruppen wie dem Schulsport oder offenen Ganztag zur Verfügung.
MBI und FDP äußerten sich skeptisch: „Wir halten den Sportplatz für richtig“, sagte Peter Beitz (FDP), „aber finanziell nicht darstellbar.“

12:27
Es reicht langsam! Was für Leute sind eigentlich da im MSS am Werke? Mülheim macht sich doch langsam lächerlich! Die Felder in Saarn 11 Meter und Heimaterde 5 Meter zu klein und nun das! Sorry aber von Fachwissen zeugt das ganze nicht. Auch verstehe ich nicht warum, wenn schon kein Keinfeld gebaut wird nur laut WAZ Bericht 80.000 Euro eingespart werden. Die Kosten für ein Kleinspielfeld betragen laut MSS ca. 250.000 Euro!
Die Öffentlichkeit wird doch bewusst an der Nase herum geführt, zeigt diesen Leuten endlich die Rote Karte!
12:00
Allerdings möchte ich meinem vorherigen Kommentar hinzu fügen: Ist der Platz wirklich zu klein mit 96 Meter? Spielen die Damen von TB Heißen nicht auch jetzt dann auf einem viel zu kleinen Platz am Mühlenfeld? Zu den zugesagten Spielzeiten im Ruhrstadion ist es doch bis heute nicht gekommen! Vielleicht ändert sich das wenn der Sponsor von Speldorf sich vollends zurück zieht.
10:16
Nun ja, Frau Ellerwald wehrte sich gegen den Vorwurf, der MSS würde schlampig arbeiten.Neueste Fehlleistungen hierzu: Beide Kleinspielfelder beim TSV Heimaterde und beim TuSpo Saarn sind um Meter zu klein geraten um ein E-Junioren Spiel nach den Vorgaben des WFLV aus zu tragen. Im einen Fall wars der Weg zum Ascheplatz und im anderen Fall ein paar Bäume oder die Böschung die dies erforderte! Dann wars die dazugehörende Flutlichtanlage in Saarn und die fehlenden Tore in Heimaterde die eine Fertigstellung der Spielfelder verhinderten. Aus all den vielen Fehlstarts des MSS ließ sich hier ein Abendfüllendes Pamphlet schreiben. Warum müssen immer die Vereine, wie auch in diesem Fall, den MSS auf die Misstände aufmerksam machen? Weil Fachwissen fehlt!! Und warum sucht der MSS nicht die Zusammenarbeit mit den Vereinen wärend der Planung? Weil die Fachschaft Fußball, Ansprechpartner in diesem Fall, nur zum Abnicken der städttischen Pläne kompetent genug ist.
Die Sportanlage sehe ich noch lange nicht gebaut!
08:38
langsam wird es aber lächerlich... vielleicht sollte man das ganze überdenken und nochmal von externen überprüfen lassen. sonst wird man noch ein blaues wunder erleben
ja ne is klar sie spezialist. kostet dann wahrscheinlich wieder 1000sende an gutachtergebühren. aber ihre konstruktiven vorschläge sind ja bekannt. schuster bleib.... in deinem dorf!
23:55
Größe der Spielfelder zu klein?
Für die Frauen Regionalliga ist vorgeschrieben:
1.. Die Abmessungen der Sportplatzanlage muss mindestens in der Länge 90 m höchstens 120 m und in der Breite mindestens 45 m und maximal 90 m betragen.
Wieso sollten dann 96 x 64 für die Niederrheinliga nicht ausreichend sein?