Sport verbindet Flüchtlinge und Nachbarn

Dümpten..  Als nachahmenswertes Beispiel loben die Grünen die Initiative und die Arbeit des Dümptener Turnvereins, (DTV) Flüchtlinge in ihre Fußballteams aufzunehmen (wir berichteten darüber).

„Der DTV und der den Anstoß zur Aktion gebende Mülheimer Sportbund“, so freut sich der flüchtlingspolitischer Sprecher Justin Fonkeu Nkwadi, „leben ein gelungenes Miteinander vor. Das ist vorbildlich. Es zeigt neben vielen anderen Aktivitäten erneut, dass Mülheim und die weit überwiegende Zahl der hier lebenden Menschen weltoffen und sympathisch sind.“

Fußball als Teamsport, betont Sportexperte Klaus Robineck, biete sich für Integration geradezu an. Es sei faszinierend, wie Menschen abseits politischer Erklärungen unkompliziert über den Sport zueinander fänden. Gerade für Flüchtlinge in ihrer problematischen Situation – ohne Beschäftigungsmöglichkeiten – sei das ein wunderbarer Ausgleich. Vor allem auch Kinder und Jugendliche hätten daran sehr viel Freude.

Robineck und Nkwadi gehen davon aus, dass der Fußballbund der Aufnahme des DTV-Dritt-Teams in den normalen Spielbetrieb nicht im Wege stehen wird. Der DFB bekenne sich seit langem zu Integration und Antirassismus.

Der TTV müsse weiter in seiner Integrationsarbeit unterstützt werden. Andere Vereine sollten mitziehen.