SPD wird in Sachen Schule überstimmt
18.02.2010 | 21:18 Uhr 2010-02-18T21:18:00+0100
Gegen die Stimmen der SPD beschloss der Rat folgende Lösung für die Grundschule Krähenbüschken: Zunächst für ein Jahr wird ein Pavillon angemietet und zugleich der bestehende Mehrzweckraum für die Ganztagsbetreuung genutzt.
Damit setzte sich ein gemeinsamer Antrag von CDU, FDP, MBI und Grünen durch. Rund 73 000 Euro wird diese Variante kosten, davon sollen 60 000 Euro aus dem „Sofortprogramm zur Verbesserung der baulichen Situation im Grundschulbereich“ kommen. Dieses umfasst für 2010 insgesamt 500 000 Euro, ist allerdings bereits verplant.
Nachdem zum kommenden Schuljahr fast 80 Kinder für die Grundschule Krähenbüschken angemeldet wurden, hatte der Bildungsausschuss beschlossen, eine dritte Eingangsklasse zu schaffen und zugleich eine fünfte OGS-Gruppe einzurichten. Zur gestrigen Ratssitzung hatte die Verwaltung insgesamt acht Alternativen durchgerechnet und sich für die billigste ausgesprochen. Sie sah, für rund 14 500 Euro, lediglich die Umwandlung des Mehrzweckraumes vor – unter Verzicht auf zusätzliche Ganztagsbetreuung.

22:11
Ich weiß, wie man 60.000 € sparen könnte, indem man die Schulbezirke wieder einführt, Dann würde z.B.in der Erich-Kästner-Grundschule wieder dreizügig unterrichtet und es würde nichts kosten. Außerdem
würden die Eltern viel Spritkosten sparen und die
Kinder könnten bequem zur Schule laufen wie es
früher üblich war. Kurze Beine kurze Wege.
11:45
@ #2 ... ach Herr Hendriks ... :-o
Sprachduktus, Satzmelodie, Vokabular und Rhythmus sind bei jedem Menschen so individuell wie sein persönlicher Fingerabdruck und lassen auch nach 20 Worten schon den Urheber erkennen. Das sollten Sie als Berufs-Rhetoriker doch besser wissen als jeder andere. Ihr kämpferischer alias-Name, unter dem sie neuerdings hier posten, ist insofern überflüssige Camouflage. :-)
Inhaltlich lässt sich aus Ihrem Beitrag herauslesen, dass Sie fest entschlossen sind, zusammen mit Ihren Ratskollegen auch bei knapper werdender Kasse die verbleibenden Ressourcen für schulische Belange zielgerichtet und fair zuzuteilen.
Ein löblicher Vorsatz. Die Betroffenen werden Sie beim Wort nehmen.
09:40
Gut, dass auch die CDU letztendlich Wort gehalten hat! ...und über die Verteilung der 500.000 €entscheidet die Politk, nicht die Verwaltung. Gott sei Dank!!!
21:38
Wer schreit, dem wird gegeben.
Wer schweigt, dem wird genommen.
Den Eltern und Lehrern der Schule ist es kaum vorzuwerfen, dass sie versuchen rauszuholen was geht. Nicht gerade solidarisch, aber von wem soll man Solidarität erwarten, wenn man jeden Tag von offensichtlich sinnfreier Verwendung öffentlicher Mittel in der Zeitung lesen muss ?
Wer im Stadtrat sitzt, sollte es allerdings besser wissen. Jeder, der diese Entscheidung mit herbeigeführt hat, weiß, welchen Kindern die 60.000 Euro an anderer Stelle entzogen werden.
Deren Rechnung verläuft ganz einfach: Wer nicht über die Lokalpresse Rabbatz macht, dessen Interessen müssen mich nicht kehren.
Ob man unserem Gemeinwesen damit langfristig einen Gefallen tut ?