SPD will über PCB-Nachweis diskutieren

Nach der Berichterstattung über die in der Emscher nachgewiesenen Spuren von PCB aus Grubenwasser fordert die SPD-Fraktion eine erneute Behandlung des Themas mit einem RWW-Vertreter in der nächsten Sitzung des Umweltausschusses am 19. Mai. „In der letzten Ausschusssitzung hat der eingeladene Vertreter der RAG erneut bestritten, dass es zu messbaren Belastungen von Grundwasser oder Fließgewässern, wie z.B. der Ruhr, aus verunreinigtem Grubenwasser kommen kann. Nun ist erstmals das Gegenteil bewiesen worden“, sagte SPD-Umweltpolitiker Daniel Mühlenfeld.

In der Sitzung sei angekündigt worden, dass erstmals ein Gespräch zwischen Vertretern des Bergbauunternehmens und der Wasserwirtschaft über mögliche Konsequenzen aus einer veränderten Wasserhaltung der RAG für die Trinkwassergewinnung geführt werden sollen. „Vor dem Hintergrund der jetzt bekannten Messergebnisse gewinnt das Thema erneut an Brisanz, auch und gerade für die Ruhrstadt Mülheim. Unsere Fraktion fordert daher, dass der Umweltausschuss aktuell über die Ergebnisse dieses Gesprächs informiert wird“, begründet Mühlenfeld die erneute Initiative seiner Fraktion.