SPD fordert regelmäßige Flüchtlingshilfe

Die Stadt Mülheim erhält über den Bund und das Land in diesem Jahr zusätzliche 950 000 Euro für die Unterbringung von Flüchtlingen. Ratsherr und OB-Kandidat Ulrich Scholten (SPD) betont, dass es sich bei diesem Betrag nicht um ein einmaliges Geschenk handeln dürfe, sondern auch in den nächsten Jahren auf den steigenden finanziellen Bedarf durch die Unterbringung und Versorgung von Flüchtlingen reagiert werden müsse. „Bund und Land müssen weiterhin ihrer Verantwortung gerecht werden.“

In Anbetracht der Haushaltslage der Stadt Mülheim kommt dieses Geld gerade zur rechten Zeit, erklärt Dieter Wiechering, Vorsitzender der SPD-Fraktion. „Seit Monaten weisen wir darauf hin, dass für eine menschenwürdige Unterbringung der Flüchtlinge zusätzliche Mittel benötigt werden. Umso mehr freuen wir uns, dass die Städte und Kommunen endlich in Berlin erhört wurden und wir mit weiterer Unterstützung rechnen können.“

Derzeit sind in Mülheim 902 Flüchtlinge in Wohnungen untergebracht, in den nächsten Tagen werden weitere 15 erwartet, so eine Sprecherin der Stadt.

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