Flughafen
Sorge um Ambulanzflüge
08.09.2010 | 18:53 Uhr 2010-09-08T18:53:00+0200
Mülheim/Essen. Was wird aus den Ambulanzflügen, wenn der Flugplatz Mülheim aufgegeben wird? — das fragt sich besorgt die Arbeitsgemeinschaft Flughafen und Ökologie. „Dieser Aspekt wurde bisher zu wenig beachtet“, sagt Heinz Schlosser.
„Wir haben in Essen, Duisburg und Bochum eine hohe Dichte von spezialisierten Kliniken, die in Notfällen sogar von Patienten aus dem Ausland genutzt werden“, so Schlosser. Dies müsse auch in Zukunft sichergestellt werden. Düsseldorf liege zu weit weg. Aus Sicht der Initiative gegen Fluglärm ist die Sorge „an den Haaren herbeigezogen“. Düsseldorf reiche aus. Bedeutende Kliniken verfügten alle über Hubschrauber-Landeplätze, so der Sprecher Nowak.
„Für die Ambulanzflüge benötigen wir in Mülheim die komplette Infrastruktur. Gibt es die nicht mehr, können Ambulanzflüge nicht stattfinden“, sagt der Geschäftsführer des Flughafens Essen/Mülheim (FEM), Reiner Eismann. Der Markt für Rettungsflüge sei groß. Von bis zu 350 Flügen pro Jahr spricht er.
Frage, welche Infrastruktur erhalten bleiben muss
Bei dem beschlossenen Ausstiegsszenario für den Flughafen geht es derzeit darum, welche Infrastruktur erhalten bleiben muss, auch für den Segel-, Motor-, Motorsegel- und Motorschleppflug. Diese Frage steht im Mittelpunkt einer neuen Debattenrunde. Anlass ist die Beauftragung des Ingenieurbüros Spiekermann durch die Stadt. Es soll nach dem Ausstiegsbeschluss des Rates prüfen, welche Fläche und welche Technik für den Aero-Club vertragsgemäß bis 2034 vorzuhalten ist.
Ein Flughafen - so meint das Oberlandesgericht - mit allen für den Aero-Club damit verbundenen Vorteilen sei nicht bereitzuhalten. Es bleibe der FEM überlassen, wie sie ihre Verpflichtungen dem Club gegenüber erfülle. „Daraus erschließt sich“, so die Fraktionsvize der Grünen, Annette Lostermann-De Nil, „dass eine Rollbahn für den Aero-Club vollkommen ausreicht.“

15:14
Die Gegner des Platzes im Sadtrat wohnen entweder wunderschön im Grünen oder sie leben aus öffentlichen Kassen.
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Da will man natürlich Lebensqualität geniessen, bis der Ambulanzjet zu einem selbst kommen muss ...
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Spass beiseite: Der Flugplatz wird gebraucht. Wir leben von der Wirtschaft und nicht von denen, die deren Belastbarkeit ausprobieren.
18:04
beim Bau einer Großmoschee 2018
auf FEM wird es wegen der Bevölkerungsmehrheit
keine Einsprüche geben
17:02
@ reinera
Immer dieselbe Sch..
Warscheinlich auch noch Lehrer.
16:44
Ach reinera, Ihre Wandlungsfähigkeit - neuerdings behaupten Sie ja sogar, Unternehmer zu sein, obwohl wir alle wissen, dass.... - hat doch ihre engen Grenzen. Statt Fakten immer wieder nur Beleidigungen. Statt Sachkenntnis Dreck schleudern. Statt Meinungsbildung Sektierergebrabbel. Das ist halt stets das Problem mit fortschrittsfeindlicher Grundhaltung, wie man an jedem Fundamentalisten weltweit erkennen kann.
10:29
Irgendwie haben Flughafenbefürworter einen an der Waffel.....Deswegen klappt das auch nicht mit dem Flughafen....
10:22
Ist das nicht widerlich, wie mdarge und asdfas hier versuchen, die rassistische Karte zu ziehen und behaupten, die Passagiere der Rettungsflüge seien überwiegend reiche Russen? Es gibt auch in Mülheim viele kleine Sarrazins und Amateurbraune....
09:10
Herr Eismann sollte sich mal ein Eis gönnen zur Abkühlung.
09:09
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06:23
ich tippe ja noch auf den bau einer werftanlage für luxus-yachten - gerade wegen der guten anbindung an die ruhr und ruhrbania.
erste vielversprechende gespräche laufen bereits.
21:19
@13, 15 und 39
Da kann ich Ihnen nur Recht geben.
Was glauben die Flughafen-Gegner eigentlich, was danach kommt?
Ruhe, Grünzone und Naherholungsgebiet?
Aus meiner Sicht, weit gefehlt.
Wahrscheinlicher sind eine Maximal-Bebauung a la alte Kaserne oder ein Gewerbegebiet mit viel Lkw-Verkehr (gute Anbindung zur A52 und B1) oder Mehrschichtproduktion (Außenrandlage).
Damit ist sicher sehr viel gewonnen.
Meine Hoffnung ist, dass sich dann eine weniger verblendete Initiative „dagegen“ bildet, um zu verhindern, dass aus Landschaft mit eine paar Flugbewegungen, ein uniform verbautes Wohn- oder Gewerbeareal wird.