So viel Spannendes verbirgt sich hinterm Blaulicht

Beim Mülheimer Blaulichttag im Stadthafen präsentierten sich alle Mülheimer Blaulichtorganisationen und versuchten Nachwuchs zu werben. „Wichtig war uns, die Veranstaltung in die Innenstadt zu ziehen, um sie so attraktiver zu machen“, sagt Feuerwehrsprecher Thorsten Drewes. „Dadurch, dass auch Mülheim mittendrin und verkaufsoffener Sonntag ist, können wir uns über mangelnde Resonanz nicht beklagen.“ Besonders beliebt war etwa das Rauchzelt. Dort wurde mit Disconebel simuliert, wie es ist, wenn man als Feuerwehrmann ein verrauchtes Gebäude betritt und nach Menschen suchen muss. Besucher konnten sich die Feuerwehrkluft samt Atemschutzgerät überstreifen. „Es war schon sehr spannend, man hat wirklich kaum etwas gesehen“, sagt Lea Lomberg, die gemeinsam mit ihrer Schwester Lisa durchs Rauchzelt gegangen ist. Trotzdem hat die Erfahrung die 20-Jährige darin bestärkt, sich bei der freiwilligen Feuerwehr zu engagieren. In einem Überschlagsimulator des ADAC konnten Besucher erfahren, wie es sich anfühlt, in einem Fahrzeug zu sitzen, das sich überschlägt. Für viele Besucher war es interessant, mal hinter die Kulissen der Blaulichtberufe zu schauen. Daher waren die Feuerwehrautos und Krankenwagen beliebte Besichtigungsobjekte. Besucher Marcel Neumann: „Besonders für unsere Kinder ist das alles hier total spannend.“ Für die Kinder hatte das Mülheimer Deutsche Rote Kreuz (DRK) extra eine Teddyklinik am Stadthafen errichtet. Mutter Sonja Schildner ist überzeugt: „So können Ängste bei Kindern im Umgang mit Ärzten oder dem Krankenhaus abgebaut werden.“