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Jugendkulturfestival

Sinnflut in der alten Wache

29.09.2010 | 14:55 Uhr
Sinnflut in der alten Wache
Eine Szene vom Jugendkulturfestival 2009: Schüler der Klassen 9a und 9b der Hauptschule Bruchstraße brachten ihr Theaterstück „Casting“ auf die Bühne. Foto: Lars Fröhlich / WAZ FotoPool

Nachdem das Jugendkulturfestival im vergangenen Jahr die ehemalige Stadtbücherei noch vor dem Abriss „geflutet“ hat, soll jetzt ein anderes ausrangiertes Gebäude kreativ mit sinnvollem Jugend-Programm erfüllt werden: die Alte Feuerwache an der Aktienstraße.

Das Festival „sinn-flut“ steigt am kommenden Wochenende, 1. und 2. Oktober, jeweils zwischen 12 und 22 Uhr. 350 Jugendliche gestalten das Programm unter der künstlerischen Leitung von Rona Nekes.

Der linke Gebäudeteil der Feuerwache wird Kulturort. In der Fahrzeughalle werden Projektionsflächen und zwei Bühnen für Theater, Lesungen, Tanz und für die ganzen Bands installiert. Musikalisch ist alles dabei – von Jazz über Metal, Beatbox bis Reggae und HipHop und mehr. Der Poetry-Slamer Tobias Kunze wird das Programm moderieren.

Multimedia und Kunst

In der alten Mensa breitet sich die Künstlergruppe Skribble Gebibble aus, ein Künstlerkollektiv von sechs Jugendlichen, die auch im Vorfeld zum Mitmalen eingeladen haben, um dann auf dem Festival auszustellen, Musik zu machen und gemeinsam zu malen. Daneben wird Erika’s Braterei die alte Küche beziehen und das Catering übernehmen.

In den Fluren sind die Young Art Experts aus der Alten Post und die Multimediagruppe der Theodor-Fliedner-Stiftung mit Mitmalaktionen, Lederlandschaften und Bildbetrachtungen vertreten. Kunstkurse von Schulen sowie Einzelpersonen stellen in den Büros, Küchen und Schlafräumen aus.

Es wird eine BlueBox geben, in der die gerade geschossenen Bilder direkt ins Netz geladen werden. In einem Filmraum mit Fahrzeug, rotem Teppich, Sonnenbrillen und weiteren coolen Dingen werden gleich zwei Premieren präsentiert.

Und dann wird es noch eine Nähstube geben, wo die Aufnäher mit dem Wasserhahn-Logo auf die eigenen Anziehsachen oder auf getauschten T-Shirts genäht werden können. Buttons mit dem „Kulturbetriebs-Urb“ oder anderen Motiven werden hier hergestellt und es kann noch für die Modenschau am Samstagabend geübt werden, die zusammen mit der Jamsession den Schluss-Act bilden. Mit Einbruch der Dunkelheit beginnt eine Lichtschau im Innenhof.

WAZ-Redaktion

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Kommentare
01.10.2010
14:48
Sinnflut in der alten Wache
von multiphren | #4

Ja, warum den Jugendlichen die Wache nicht als Jugendzentrum überlassen ?

01.10.2010
09:32
Sinnflut in der alten Wache
von jawoll | #3

Erika in die alte Feuerwache! Endlich Parkplätze und richtig @2: Beste Frittenschmiede in der Stadt!!!

30.09.2010
15:32
Sinnflut in der alten Wache
von Jetzt gehts looooooos | #2

Und Erikas Braterei übernimmt das Catering. Die beste Imbissstube vonne Welt!!! Endgeil!!

30.09.2010
11:19
Sinnflut in der alten Wache
von daniel | #1

Tolle Sache!
Was passiert eigentlich danach mit der alten Feuerwache?

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