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Schweiß und Applaus

01.09.2010 | 17:31 Uhr
Schweiß und Applaus
Mülheimer Band "Gefuehlte 140" (G140)

Applaus und Schweiß, darum geht es Thomas „Rogo“ Rogowski. „Das Ziel, weshalb ein Musiker Musik macht, ist, die Leute zu begeistern und sie zum Tanzen zu bringen. Es gibt fast nichts Schöneres als das.“

Was natürlich letztendlich bedeutet, dass ein Musiker Musik macht, um sie live zu spielen, um auf der Bühne zu stehen und von seinem Publikum bejubelt zu werden. Für Rogo und seine sieben Mitstreiter dreht sich auf jeden Fall alles darum. Die Ska-Rock-Band „G(efuehlte) 140“ nehmen so viele Konzerte mit, wie es geht – in Mülheim und darüber hinaus.

„Eine Platte aufzunehmen, ist letztendlich nur ein Hilfsmittel“, sagt Thomas Rogowski und steht dazu; selbst wenn dieses Hilfsmittel ein Hit wird, wenn es im Radio gespielt wird und in der Kneipe alle die Zeilen mitsingen, die man selbst geschrieben hat. Mit seiner Heimatstadthymne „Mülheim/Ruhr“ passiert Rogowski das regelmäßig: „Die meisten wissen dann nicht, dass das Lied von mir ist. Es ist toll zu beobachten, wie die Leute mitgehen.“

„Sag von mir aus, ich sei stur; ich geh nicht weg aus Mülheim/Ruhr“, dichtete Rogo und traf scheinbar den Geschmack der Stadt. Kein Wunder also, dass G140 bei „Local Heroes“ auf der Bühne stehen werden.

Local Heroes on stage

Seit 2007 gibt es die Band, die zuerst „Gefühlte 140“ hieß, dann den Umlaut Internet-tauglich zu „Gefuehlte 140“ werden ließ und es inzwischen ganz kurz macht: „G140“. Geblieben ist die Musik: treibender Ska, der gute Laune macht und gepaart mit Rock und Punk eine gewisse Härte bekommt. Gewachsen ist eine musikalische Einheit, die aus sehr unterschiedlichen Musikern besteht. Zwischen 18 und 52 Jahre alt sind die sieben Männer und Bandfrau Xenia an Keyboard und Mikrofon, hinzu kommt ein Techniker, ein Bandmitglied h.c. „Es ist die Stimmung, die es ausmacht, eine Band zu haben“, sagt Bassist Thomas Rogowski und meint damit die Gemeinschaft, die entsteht, wenn man wirklich gemeinsam Musik macht, also nicht einfach nur die Noten anderer spielt, sondern zusammen kreativ wird und selbst den Ton angibt.

„Basisdemokratisch“ sind G140 organisiert, sagt Thomas Rogowski: „Alle Entscheidungen vom CD-Cover bis zur Setlist fällen wir zusammen. Und wenn alle sich für etwas entschieden haben, ist das auch gut.“ Inzwischen werden auch mehr Texte gemeinschaftlich verfasst – und das immer auf Deutsch. Als spannender und zugleich entspannter sei Rogo das. Anstatt sich verkrampft „englische Worte aus dem Kreuz zu leiern“ könne man so mit Sprache spielen und sich leichter, besser verständlich machen. Ein Lied zu schreiben, ist für Rogo zugleich eine Standortbestimmung: „Wenn ich über etwas einen Text verfasse, denke ich viel intensiver über Dinge nach und beschäftige mich damit.“

All das ist Teil des kreativen Prozesses; all das ist Teil ihres Hobbys. Thomas Rogowski ist etwa hauptberuflich Musiklehrer an der Willy-Brandt-Schule. Einmal pro Woche probt G140, es sei, denn es stehen viele Konzerte an. Auftritte absolviert die Truppe landesweit – auch in Mülheim. Denn was ihre Konzertlandschaft angeht, stellt Rogo seiner Heimatstadt gute Noten aus: „Ich glaube nicht, dass Mülheim musikalisch ein weißer Fleck ist.“ Selbst besucht er mehrmals pro Woche Konzerte vor Ort: „Was einige Leute in dieser Stadt auf die Beine stellen – in der Freilichtbühne, in der Feldmann-Stiftung, im Poet 23, im AZ – das kann man gar nicht hoch genug bewerten.“ Denn Rogo weiß: Aufs live Spielen kommt’s an. „So sehr ich das Liederschreiben und das Aufnehmen mag; ich mache Musik, weil ich auf der Bühne schwitzen und tanzen will.“ Der Rest ist nur Schnickschnack.

Julia Damm

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Kommentare
13.09.2010
20:17
Schweiß und Applaus
von Silent | #8

Auftritt am 12.09.10 in Mühlheim .. ihr wart wieder Spitze^^
Mieses Wetter, aber ihr wart der Hammer, danke für den geilen Auftritt!

07.09.2010
21:59
Schweiß und Applaus
von Dan | #7

@4 ich weiß garnich was du hast?
Die Lieder von denen auf Myspace gehen doch voll klar.
Also ich werd Sonntag aufjedenfall mal vorbeischauen und mir die Jungs Xenia reintun.

04.09.2010
01:12
Schweiß und Applaus
von Eiliger Vatta | #6

Und:
Live in the Feldmann Stiftung...fu*k Royal Albert Hall! Datt is et!
Sam stach na mit tach!
(Zeltinger WAR besser...)

04.09.2010
01:04
Schweiß und Applaus
von Eiliger Vatta | #5

@4: gehört oder den Gratiswackelkram, den ach so viele nutzen, wenn sie Musik vorzeigen wollen, angeguckt?
Diese Portale laufen hier bestenfalls im Hintergrund. Handyfilmern, ach so krank im Hirn, biete ich keine Plattform.
Hören, so nebenbei, geht doch.

03.09.2010
13:00
Schweiß und Applaus
von schranzbaum | #4

ich hab nur die stücke auf myspace gehört und finde die leider ganz schön g(140)ruselig.

02.09.2010
22:44
Schweiß und Applaus
von Timmy2k | #3

diese Band ist einer der besten bands die ich so kenne... .schade das diese band nicht Öffentlich kommt ... also ich mein über Fernsehen .

Ich habe sie schon mehrmals live gesehen und ich kann nur sagen *top*

02.09.2010
17:49
Schweiß und Applaus
von Silent | #2

Zunächst muss ich sagen das ich bereits bei Auftritten der Band dabei war und es einfach fantastisch war. Ich hab nicht nur das Album und kann somit sagen das die Songs klasse sind, nein ich kann auch gut und gern berichten das sie es schaffen mir Live ihre Musik einfach noch näher zu bringen. Wirklich super.
Leider so muss ich feststellen bin ich etwas enttäuscht von dem was ich hier lese, bzw., was ich nicht lese. Zwar wird die Band als ganzes vorgestellt, jedoch hätte gern auch die anderen etwas näher kennen gelernt. Mir scheint der Bericht ging von der Band zu Rogo über und nunja .. da fehlt mir schon etwas zu den anderen. Nicht das Rogo nich klasse wäre^^ Also bitte nicht falsch verstehen.
Jedoch sollte man die anderen ja wenigstens erwähnen. Beispielsweise den Drummer. Wer ist er? Ihr wisst was ich meine.
Ansonsten, danke für den Beitrag und ich hoffe das noch viele folgen.

02.09.2010
16:12
Schweiß und Applaus
von ICHkenneDICH | #1

Wow, jaaaa....das ist eine Superband ;-)

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