Schüler schleppen Wasser für guten Zweck

Viel Lob gab es für die Schülerinnen und Schüler – hier mit ihren Lehrern und Vertretern des RWW – für den Einsatz bei „Wandern für Wasser“.
Viel Lob gab es für die Schülerinnen und Schüler – hier mit ihren Lehrern und Vertretern des RWW – für den Einsatz bei „Wandern für Wasser“.
Foto: Andreas Köhring PR Fotografie
Was wir bereits wissen
Über 300 Jugendliche aus drei Mülheimer Schulen haben Spenden für Kinder in Bangladesch gesammelt.

Mülheim.. „Wandern für Wasser“ hieß es dieses Jahr zum zweiten Mal für Schülerinnen und Schüler der Luisenschule, der Willy-Brandt-Gesamtschule und der Karl-Ziegler-Schule. Mit jeweils drei Litern Wasser beladen liefen die Schüler einen Tag vor dem Welttag des Wassers vom Haus Ruhrnatur bis zum Aquarius.

Ähnlich wie bei einem Sponsorenlauf mussten die Kinder im Vorfeld Spenden von Verwandten, Nachbarn und Freunden sammeln. Im Rahmen dieser Aktion ist die Summe von 8872 Euro zusammengekommen. Dieser Betrag wird nun vom Bundesministerium für Entwicklung und Zusammenarbeit, welches die Aktion fördert, vervierfacht, was eine Spendesumme von 35.488 Euro zur Folge hat.

Spenden gehen an Kinderhilfswerk „Global Care“

Das Geld wird dazu verwendet, um das Kinderhilfswerk „Global Care“ zu unterstützen, welches sich dafür einsetzt, in Bangladesch Brunnen und Sanitäranlagen für bessere Lebensumstände zu errichten. Frau Thome vom Kinderhilfswerk ist hocherfreut: „Vielen Menschen in Not kann durch dieses Betrag sehr geholfen werden“ sagt sie und fügt noch hinzu: „Es wird ihr Leben im positiven Sinne ändern.“

Der Geschäftsführer des RWW, Dr. Franz-Joseph Schulte, ist vom Ergebnis ebenfalls überrascht: „Die Kinder haben wirklich etwas Gutes getan.“ Einen Samstagmorgen für diese Aktion zu wählen, hatte den Schülern zwar weniger gefallen, doch gibt es von allen Seiten positive Stimmen zu hören, da sind sich die Schulleiter der drei teilnehmenden Schulen einig. „Die Kinder aus dem siebten und achten Jahrgang haben das sehr gut gemacht“ lobt Matthias Kocks, stellvertretender Schulleiter der Willy-Brandt-Schule. Und Bernd Troost, Schulleiter der Luisenschule, ist überzeugt, dass die Aktion jährlich fortgesetzt wird. „Die Schüler leisten hier Großes, was auch zum Nachdenken anregt. Mit einer solchen Aktion kann es gelingen, unseren Mitmenschen in anderen Ländern in großem Maße zu helfen.“ Schulte kündigt an: „Wir machen eine Tradition draus.“