Schüler lernen innovative Berufe der Energiewende kennen

Die Funktionsweise eines Kraftwerksparks, das Steuern eines programmierbaren Kühlschranks und die Technologien hinter Smart Home und Smart Meter haben kürzlich 70 Schüler der Mülheimer Gesamtschule Saarn und des Helmholtz-Gymnasiums aus Essen im RWE Labor des Berufskollegs Stadtmitte der Stadt kennengelernt.

Im Rahmen der Veranstaltung „Energie der Zukunft – Die Energiewende“ boten die RWE, das Berufskolleg Stadtmitte, die Hochschule Ruhr West (HRW) und das zdi-Netzwerk Mülheim ein vielfältiges Programm. Neben Arbeitsgruppen, die sich mit konkreten Forschungsgebieten und Experimenten beschäftigten, gab es auch Informationen zu Studienangeboten der Hochschule Ruhr West und zur technischen Ausbildung bei RWE. „Die Energiewende bietet viele spannende Themen und auch Berufe, die noch eine große Zukunft vor sich haben“, so Petra Kox, Kommunalbetreuerin bei RWE.

Im RWE Labor können Schüler selbst experimentieren, welche Geräte im Haushalt den Stromverbrauch in die Höhe treiben.

Intelligente Haustechnik

So setzen sie sich mit Energiesparen und intelligenter Strommessung auseinander. Diese intelligenten und kommunikationsfähigen Zähler müssen seit 2010 in Neubauten und bei Sanierungen von Immobilien eingesetzt werden.

Im Mittelpunkt des RWE-Labors steht die intelligente Haus- und Gebäude-Systemtechnik (Smart Home), durch die eine Erhöhung von Wohn- und Lebensqualität, Sicherheit und effizienter Energienutzung auf Basis vernetzter und fernsteuerbarer Geräte und Installationen sowie automatisierbarer Abläufe ermöglicht wird.

Das Labor ist im Berufskolleg Stadtmitte angesiedelt und gleichzeitig Schülerlabor des Netzwerkes „Zukunft durch Innovation“ (zdi), das sich in Trägerschaft der Wirtschaftsförderung befindet. Das zdi-Netzwerk Mülheim engagiert sich in der Entwicklung und Durchführung von Schulprojekten zu MINT-Themen, um frühzeitig dem Fachkräftemangel entgegenzuwirken zu können. „Mit unserem Projekttag wollen wir Jugendlichen praxisnahe Einblicke in innovative Berufe mit Zukunft ermöglichen und die Kontaktaufnahme zu Unternehmen in der Region erleichtern“ erklärt Monika Bruckmann, Koordinatorin des zdi-Netzwerkes.