Schöner Wohnen an der Riekenbank

An den Hang schmiegen sich unterschiedliche Würfel. Nach Süden öffnen sich große Fenster und ermöglichen eine faszinierende Fernsicht.
An den Hang schmiegen sich unterschiedliche Würfel. Nach Süden öffnen sich große Fenster und ermöglichen eine faszinierende Fernsicht.
Foto: Funke & Popal
Was wir bereits wissen
Beim Tag der Architektur öffnen sich nur zwei Gebäude in Mülheim.

Mülheim.. Muss man sich Sorgen um die Baukultur in der Stadt machen? Beim morgigen Tag der Architektur öffnen nur zwei Gebäude für Besucher ihre Türen. Neben der Gemeinschaftsgrundschule an der Filchnerstraße, deren farblich akzentuierte Erweiterung Peter Schnatmann realisierte (Sa. 10 – 16 Uhr), ist es ein Zweifamilienhaus an der Riekenbank 11, das nach den Plänen des Oberhausener Architekturbüros Funke & Popal gebaut wurde. Besichtigt werden kann es nur am Sonntag von 15 bis 17 Uhr.

Warum die Beteiligung in Mülheim so spärlich ist, kann auch Christof Rose, Sprecher der Architektenkammer, nicht beantworten, denn gebaut werde in der Stadt ja rege. Eine Bestenschau ist der Tag der Architekturtag aber bewusst nicht. „Wir wollen Alltagsarchitektur zeigen, über die man auch reden und diskutieren kann.“ Die Architekten stehen zur zwanglosen Plauderei bereit, aus der sich auch etwas Ernsteres ergeben kann, denn den Tag nutzen viele, die sich selbst den Traum von den eigenen vier Wänden erfüllen wollen. Das Konzept ist in der Branche allerdings nicht unumstritten, so fordert der BDA etwa die Einsetzung einer Jury, um auch Qualität zu präsentieren. Landesweit können 375 Objekte besichtigt werden. Info im Netz unter: www.aknw.de.