Schlaflos an der Uni

Dass Studenten gerne schlafen, ist ein altbekanntes Vorurteil. Ältere kennen noch die berühmte Begrüßung beim Mittagsmagazin im Radio: „Guten Tag meine Damen und Herren, guten Morgen liebe Studenten.“

Aber - und das sollte uns als Hochschulstadt interessieren - diese Schlafmützigkeit war gestern. Direkt aufgeweckt sind die Stundeten aber auch nicht.

Heute grassiert vielmehr die Schlaflosigkeit. Darauf hat nun eine Untersuchung der Uni Regensburg hingewiesen. Und Schuld daran ist auch nicht etwa die Tatsache, dass die jungen Leute die Nacht zum Tage machen und lieber feiern statt zu schlafen. Auch nicht der übermäßige Genuss von Alkoholoder Tabak spiele eine Rolle, betonen die Wissenschaftler.

Die Ursache lautet: Stress. Also, liebe Studenten, euer Vorsatz für 2015 muss lauten: Entspannen. Ich habe auch einen Tipp, wie man das macht. Geht öfter in die Uni. Denn genau dorthin hat mich früher mit schlafwandlerischer Sicherheit mein Weg geführt, wenn ich mich vom Stress erholen wollte.

Sobald ich mich in eine Vorlesung gesetzt habe, bin ich sofort eingeschlafen. Nur am Ende der Veranstaltung war ich dann ein aufgeweckter Student. Und ganz entspannt.