Schäferhund-Mischling beim Gassigehen in Mülheim angeschossen

Auf Gibbs wurde geschossen – beim Gassigehen.
Auf Gibbs wurde geschossen – beim Gassigehen.
Foto: Privat
Was wir bereits wissen
Ein Unbekannter hat in Mülheim mit einem Druckluftgewehr auf Schäferhund-Mischling "Gibbs" geschossen. Die Polizei sucht nun Zeugen.

Mülheim.. Ostermontag geht Bärbel Oliphant mit ihrem Hund Gibbs am Peisberg in Winkhausen spazieren. So wie schon unzählige Male zuvor. Doch dieses Mal ist etwas anders: Der sechsjährige Schäferhund-Mischling, der nicht angeleint ist, heult plötzlich auf. Später stellt der Tierarzt fest: Auf Gibbs ist geschossen worden, 20 Zentimeter tief ist das Bleigeschoss in das Tier eingedrungen. Einen Knall hat niemand gehört. Der Täter ist noch unbekannt

„Wir gehen davon aus, dass der Schuss aus einem Druckluftgewehr abgefeuert worden ist. Das kann man von dem Geschoss her ableiten“, erläutert Polizeisprecher Marco Überbach auf Anfrage unserer Redaktion. Nun sucht die Polizei nach Zeugen.

Schütze schoss vielleicht aus einem Auto heraus

Der Vorfall ereignete sich am 6. April zwischen 14 und 15 Uhr. „Vielleicht hat jemand etwas beobachtet. Es kann auch sein, dass der Unbekannte im Auto gesessen hat oder mit einem anderen Fortbewegungsmittel unterwegs gewesen ist.“

Tierquäler Die Polizei sucht auch nach Personen, die den Knall gehört haben. Hundebesitzerin Bärbel Oliphant hat mittlerweile Anzeige gegen Unbekannt erstattet. Es wird nun ermittelt wegen Verstößen gegen das Tierschutz- und das Waffengesetz.

Bis jetzt geht man davon aus, dass es sich um eine einzelne Tat handelt. Von anderen Vorfällen ist bisher nichts bekannt. Falls aber Spaziergänger und Hundebesitzer doch schon ähnliches erlebt hätten, sollten sie sich unbedingt bei der Polizei melden und berichten, so Sprecher Überbach. Solche Hinweise seien für die weiteren Ermittlungen sehr wichtig.

Bärbel Oliphant geht mit Gibbs nicht mehr Gassi

Bärbel Oliphant, der der Schreck immer noch anzumerken ist, hat beschlossen, mit ihrem Hund dort vorerst nicht mehr Gassi zu gehen. Die Polizei geht allerdings davon aus, dass vor Ort keine akute Gefahr bestehe.