Ruhrsandstein wird noch gebrochen

Seit 1888 wird im Familienbetrieb „Steinbruch Rauen“ Ruhrsandstein abgebaut. In vierter Generation hat sich mittlerweile die „Rauen-Gruppe“ mit 45 Mitarbeitern entwickelt, geleitet von den drei Gesellschaftern Dipl. rer. pol. Birgit Rauen, Ingrid Manthei geb. Rauen und Dipl.-Ökonom Hans-Joachim Rauen.

„Unser Ruhrsandstein, genauer gesagt ein Karbonsandstein, wird vorwiegend im Garten- und Landschaftsbau verwendet“, erklärt Hans-Joachim Rauen. Heute werde der Stein mit Bagger und Meißel abgebaut, und nicht mehr, wie ehemals, gesprengt. Kunden seien die Zoos in Duisburg oder Krefeld, aber auch für die jüngsten Restaurierungsarbeiten der historischen Ringmauer von Schloß Broich werde der lokale Stein genutzt.

Das 20 ha große Steinbruchgelände steht teilweise unter Natur- und Landschaftsschutz.

Neben dem Natursteinhandel liegt der Schwerpunkt der Unternehmensgruppe Rauen im Baustoffhandel von industriellen Nebenprodukten, Hüttenwerksdienstleistungen für die Stahlindustrie und der Fertigung und Reparatur von keramischen und mechanischen Bauteilen für die Stahlindustrie.