Religion darf keine Basis für Morde sein

Die Türkische Gemeinde Rhein Ruhr (TGRR/NRW) verurteilt den tödlichen Anschlag in Paris von letzter Woche auf das Schärfste. Dieser „terroristische Überfall zweier Männer auf die Redaktion des Pariser Satiremagazins Charlie Hebdo mit mindestens zwölf Toten ist eine äußerst abscheuliche Tat“, distanziert sich Mustafa Okur, Vorsitzender der Türkischen Gemeinde, von dem sinnlosen Anschlag. „Verbrecher, die ihre brutalen Morde und Angriffe mit einer Religion begründen, sind genauso Mörder wie alle anders motivierten Verbrecher auch.“

Jedoch dürfen „wir es nicht zulassen, dass Rechtspopulisten und Rassisten diese entsetzliche Tat instrumentalisieren, um damit ihre Hetze gegen friedliche Bürgerinnen und Bürger mit unterschiedlichen kulturellen und religiösen Identitäten in Deutschland zu begründen“, fügt Okur hinzu. „Terror und Gewalttaten im Namen einer Religion als auch Rassismus, Diskriminierung und Ausgrenzung sind nicht hinnehmbar!“ Für die Türkische Gemeinde erklärt Okur: „Unser tiefes Mitgefühl gilt den Familien der Ermordeten und der Verletzten.“