"Reichtum des Alters"
04.10.2007 | 20:35 Uhr 2007-10-04T20:35:11+0200SENIOREN. In einem breit angelegten Projekt beleuchtet das Theater Spätlese verschiedene Themenfelder. Heute: "Wohnen".
Das Thema Alter und alte Menschen spielt in unserer Gesellschaft eine immer wichtigere Rolle - gerade auch in Mülheim. Denn die Stadt hat den höchsten Anteil an über 60-Jährigen in ganz Nordrhein-Westfalen. Mit seinem Projekt "Reichtum des Alters" rückt das Theater Mülheimer Spätlese Fragen nach den Bedingungen des Alterns in den Mittelpunkt des Interesses. Dazu gibt es vier öffentliche Diskussionen, in denen jeweils mehrere Fachleute über die Themenfelder "Wohnen", "Gesundheit", "Engagement" und "Wohlstand" sprechen.
Nach dieser öffentlichen Auseinandersetzung folgt die interne: Das Theater Mülheimer Spätlese wird die Diskussionen aufgreifen, sie auswerten und darauf aufbauend ein eigenes Theaterstück entwickeln, das in rund einem Jahr Premiere haben soll. Damit sollen auch dem Diskurs über das Thema Alter neue Impulse gegeben werden.
Die Auftakveranstaltung ist heute, 5. Oktober, um 19 Uhr in der Stadthalle und beschäftigt sich mit dem Thema Wohnen. Die Nachfrage nach neuen, altersgerechten Wohnformen steigt. Dazu gibt es auch die verschiedensten Konzepte, die dem Schreckensbild vom einsam und isoliert lebenden alten und kranken Menschen Alternativen entgegensetzen. Es diskutieren: Sabine Matzke von der WohnBund-Beratung NRW, Helga Spindeck (Vorsitzende des Vereins für gemeinschaftliches Wohnen und Leben im Alter in Mülheim), Frank Esser (Vorstandsvorsitzender des Mülheimer Wohnungsbaus) und Manfred Hielen vom Institut für Sozial- und Kulturforschung in Duisburg.

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