Rasende Klimareporter
04.08.2009 | 09:05 Uhr 2009-08-04T09:05:00+0200Eine Expedition in den Wald, ein Besuch der Biologischen Station, eine Besichtigung des Styrumer Wasserwerks – verschiedene Aktionen bieten Kindern zwischen acht und zwölf Jahren die Gelegenheit, sich mit dem Klimaschutz zu befassen und dafür ein Zeugnis zu erhalten.
Im letzten Jahr wurde erstmals ein „Umweltdiplom” in Mülheim verliehen, nun also gibt es das „Klimadiplom”. Und das bekommt, wer an mindestens vier der zwölf Aktionen teilnimmt und dafür Stempel sammelt.
Die Acht- bis Zwölfjährigen können zum Beispiel ein Plakat mit selbst aufgenommenen Fotos von begrünten Dächern erstellen, an Rätseln teilnehmen oder beim Klimafrühstück lernen, wie das Essen mit dem Klimaschutz zusammenhängt. „Die Kinder sollen sinnlich erfahren, was sie selbst beitragen können”, erklärt Susanne Dickel von der Mülheimer Initiative für Klimaschutz. „Und über die Kinder erreichen wir auch die Eltern.”
Die Klimainitiative organisiert das zusammen mit dem Agenda-Lokal und verschiedenen Partnern. Teilnehmen kann jedes Kind. Ein weiteres Projekt richtet sich an Schulklassen. Rasende Reporter können zu verschiedenen Themen rund um den Klimaschutz recherchieren und Fotos machen. In Kooperation mit der WAZ soll am Ende eine echte Zeitungsseite entstehen. Beide Projekte laufen bis zum 30. Oktober, am 14. November erhalten die Kinder bei einer Abschlussveranstaltung ihre Diplome. Außerdem werden die besten Energiespar-Vorschläge prämiert.
Im letzten Jahr machten fast 400 Kinder bei der Aktion mit. Wenn es nach den Veranstaltern geht, sollen es dieses Mal noch mehr werden. Die Teilnahme an den Aktionen ist kostenlos, nur die Fahrtkosten müssen von den Eltern getragen werden. Informationshefte werden in den Schulen verteilt, ab heute liegen sie auch im Agenda-Büro, bei der Verbraucherzentrale und bei der Initiative für Klimaschutz aus. Anmeldungen für Schulklassen bis zum 7. September unter 299 85 90.
