Räume für die Vereine entstehen als nächstes in der alten Industriehalle

Martin Menke ist Vorsitzender des gemeinnützigen Vereins „Haus der Vereine“.
Martin Menke ist Vorsitzender des gemeinnützigen Vereins „Haus der Vereine“.
Foto: STEPHAN GLAGLA PHOTOGRAPHIE / WA
Was wir bereits wissen
Neue Mitglieder werden gesucht, die das Projekt „Haus der Vereine“ in der alten Dreherei in Mülheim mit Beiträgen fördern.

Mülheim.. Der Innenausbau der Alten Dreherei bedeutet vor allem, dass Räume für Vereine geschaffen werden sollen. Räume, wo sich deren Mitglieder treffen, Tagungen abhalten, und natürlich auch werkeln können, erklärt der Vorstand des Trägervereins, Martin Menke. „Die Eisenbahnfreunde zum Beispiel brauchen einen Bastelbereich“. So sind drei unterschiedlich große Versammlungsräume vorgesehen, die 15, 50 und bis zu 200 Personen Platz bieten können. Auch an eine Küche ist gedacht. Zudem wird es zwei Werkstätten geben: Eine für die Modellbauer und ihr Kleinwerkzeug, eine für die großen Baumaschinen, für Drehbänke etc., mit denen die Oldtimerfreunde und die Aktiven vom Straßenbahnverein arbeiten können.

Etwa 20 ganz unterschiedliche Vereine unterstützen das Projekt „Haus der Vereine“ in der Alten Dreherei. „In diesem Jahr sind zum Beispiel die Imker dazugekommen“, berichtet Martin Menke. Weitere Vereine sind willkommen. Es ist dem Vorstand wichtig, dass die Vereine, die sich zum Teil schon seit 2008 engagieren, nun endlich ihr Vereinsleben in der Halle gestalten können.

Pläne für den großen Teil der Halle gibt es auch schon: Dort sollen Meterspurgleise verlegt werden, auf dem alte Straßenbahnen der Verkehrshistorischen Arbeitsgemeinschaft der Evag rollen können. Zwei Gleise fürs Mittelschiff sind vorgesehen, so Menke. Durchgeplant sei alles, nur fehlt noch Geld für die Weiche, die die Hallengleise an das Netz der MVG anschließt.

Einen verbindlichen Finanzplan kann der Trägerverein zum Jahresbeginn nicht vorlegen: Der Umfang der Fördermittel und Spenden ist nicht absehbar. 2000 Euro stemmt der Verein monatlich an Fixkosten: Erbpacht, Versicherungen, Wasser-, Abwasser, Energie. 50 neue Mitglieder wären nötig, um diese Kosten über den Vereinsbeitrag tragen zu können. Menke: „Besser wären 100.“ Eine Mitgliedschaft kostet 36 € im Jahr, 60 € für die ganze Familie.

2. Blaulichttreffen in Mai

Einige Veranstaltungstermine für 2015 auf dem Gelände der Alten Dreherei stehen jetzt schon fest. So wird es im Mai, am 9. und 10., das (2.) „Blaulichttreffen“ geben – ein Muss für die Liebhaber von alten Einsatzfahrzeugen. Nicht nur alte Schätzchen von Polizei, Feuerwehr und Co. aus dem In- und Ausland sind zu bestaunen, es gibt auch Infostände von DRK, Polizei, ADAC, Feuerwehr, THW und anderen. Auch gibt es eine Tauschbörse, wo sich vielleicht das fehlende Teil der Ausrüstung besorgen lässt. Info unter 0151 567 074 99.

Am 20. und 21. Juni gibt es wieder ein Young- und Oldtimertreffen, es ist das mittlerweile siebte. Zu sehen sind Autos und Motorräder, aber auch Nutzfahrzeuge wie Traktoren, Baumaschinen und alte Schienenfahrzeuge. Der Erlös wird für den Erhalt der Alten Dreherei verwendet.

Und in der ersten Dezemberwoche 2015 findet wieder das „Jahrestreffen“ statt: Alle Vereine können sich präsentieren und interessierte Bürger können sich über die Fortschritte am Gebäude informieren.

Kontakt: : Trägerverein Alte Dreherei, www.alte-dreherei.de; info@alte-dreherei.de