Quartett setzt sich für Umweltschutz ein

„Wir informieren heute zum Thema Ölbohrungen in der Arktis und zur Anti-Kohle-Kette in Garzweiler“, sagt Jana, eine der vielen Ehrenamtlichen von Greenpeace, und fasst schnell das Wichtigste zusammen.

Sie stehen mit ihren Mitstreiterinnen schon ziemlich lange hier mit einem Stand im kalten Wind an der Ruhr, ganz nahe am neuen Anleger mit Blick auf das Greenpeace-Schiff Beluga. Karin: „Das Wetter zieht nicht so ganz mit, aber wir sind ja hartgesotten. Wir stehen hier für den Umweltschutz, Naturschutz, Tierschutz.“ Fahren die Vier auch mit zum nächsten Hafen? Kerstin: „Wir selber nicht, das Schiff hat hier angelegt bis morgen und ist auf Tour nach Österreich. Man kann das aber ehrenamtlich machen und eine Woche auf der Beluga mitfahren und aktiv die Führungen mitmachen. Das bedeutet auch, dass man an Bord mit Hand anlegen muss.

Neu-Mülheimerin Lena: „Wir sind von der Greenpeace-Gruppe Mülheim-Oberhausen, das gehört zusammen. Letztes Jahr war das Schiff in Oberhausen.“ Für die drei Mülheimerinnen und eine Duisburgerin ist es das erste Mal, dass die Beluga hier anlegt; sicher für die Gruppe eine Art Highlight? Kerstin: Ja, zu so einem Ereignis kommen viel mehr Leute zu unserem Stand, als wenn wir irgendwo in der Stadt stehen. Das ist ja auch die Idee dabei. Wir konnten heute viel mehr Menschen erreichen als sonst.“