Polizei verhaftet 20-Jährigen nach Schüssen auf Bus in Mülheim
12.02.2010 | 14:50 Uhr 2010-02-12T14:50:00+0100
Mülheim.Am 29. Dezember schoss ein junger Mann in Styrum auf einen Linienbus, in dem 13 Passagiere mitfuhren. Verletzt wurde niemand. Nach sieben Wochen meldete die Polizei nun eine Verhaftung. Der Mann ist geständig.
Rund sieben Wochen nach den rätselhaften Schüssen auf einen Linienbus in Styrum griff die Polizei heute zu. Ermittlungen hatten die Fahnder auf die Spur eines 20-Jährigen gebracht, der auch in der Nähe des Tatorts wohnt.
Die Kripo war nach Styrum aufgebrochen, um den Verdächtigen vorläufig festzunehmen. Er wurde mit auf die Wache genommen, wo er in einer ersten Befragung die Tat gestand. Zugleich untersuchten weitere Beamte die Wohnung des jungen Mannes und förderten dabei einen Gasdruck-Revolver zu Tage, mit dem die drei Schüsse auf den fahrenden Bus vermutlich abgefeuert wurden. Polizeisprecher Lars Lindemann erläutert, dass eine Scheibe des Busses gleich doppelt getroffen wurde. „Bei einem fahrenden Fahrzeug geht das nur mit einer Waffe mit schneller Schussfolge, das passt zu der aufgefunden Waffe.“
Keine Fluchtgefahr
Nach der Vernehmung wurde der polizeibekannte Geständige auf freien Fuß gesetzt. Die Waffe wurde sichergestellt. Nach Angaben der Polizei bestehe keine Verdunklungs- oder Fluchtgefahr, der 20-Jährige habe einen festen Wohnsitz und er werde sich dem Verfahren stellen.
Darin wird ihn die Staatsanwaltschaft nach gegenwärtigem Stand des gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr, der versuchten gefährlichen Körperverletzung sowie eines Verstoßes gegen das Waffengesetz anklagen.

10:02
Dieser Kommentar wurde von einem Moderator blockiert.
09:52
Also eine Waffe, mit der man zwar locker SICHERHEITSGLAS zerlegen, nicht aber einen Menschen mindestens ernsthaft (Augen, etc) verletzen kann.
Ja nee.... is klar.
Die Nebenklage der Körperverletzung sei den darin befindlichen Bus-Gästen dringend ans Herz gelegt.
Dann besteht zumindest bei den Schmerzensgeldern ein gewisser Lerneffekt, den unsere inzwischen mehr als lächerliche (Straf?) Justiz komplett nicht mehr herzustellen imstande/willens ist.
16:04
Dieser Kommentar wurde von einem Moderator blockiert.
22:29
Dieser Kommentar wurde von einem Moderator blockiert.
21:50
Die Durchbohrung einer Gasdruckwaffe würde ohnehin nichts bringen, wenn nicht auch die Trommel eines Gas-Revolvers entsprechend behandelt würde. (Frag mich, wie das mit einer Pistole funktionieren soll, wie will man da das Magazin verändern???? )
Und selbst wenn ein Revolver entsprechend behandelt werden würde, wäre die Schußwaffe niemals in der Lage das abfeueren von echter Munition zu überstehen. Denn dann müßte sie schon aus einem anderen, stabileren Guß bestehen.
Kurzum, - wesentlich leichter und billiger wäre der Erwerb einer Handfeuerwaffe auf dem Schwarzmarkt. :)
Gruß
20:39
@#7:
Was soll bei einer CO2 Waffe bitte durchgebohrt werden? Echt, wenn man keine Ahnung hat, einfach mal die ... halten!
14:01
Der arme Junge.
Sitzt gelangweilt zuhause rum und ballert ausm Fenster auf Menschen.
Und jetzt muss der wieder nach Hause?
Der hätte sich doch im Knast viel besser
unterhalten gefühlt.
Legalize IT!
12:35
Die Frage ist doch nur, was lernt er aus der Geschichte??? Wahrscheinlich ne Menge nur nicht, dass man so etwas nicht macht.
09:56
Legeslative und Exekutive sind zwei paar Schuhe, Graf!
09:50
Naja war halt kein Haftrichter da !!! Die Herren Gesetzeshüter haben schließlich wichtigers zu tun. Mit Blaulicht Pommes holen, Mühlenfeld schützen und Diebe von 2 Eur Kajalstiften beim Drogeriemarkt verhauen. Achja und sinnlos in der Gegend rumfahren. Dafür bekommt Otto Normalverbraucher eine OWG-Anzeige.
Ärmliches Mülheim....