Polizei trennt Pro NRW, Gegendemo und Gemeindefest
24.03.2010 | 19:47 Uhr 2010-03-24T19:47:00+0100
Ihre „Mahnwache“ richtet sich gegen Minarette, so bekommen die Demonstranten der rechtspopulistischen Bürgerbewegung Pro NRW am Freitag an der Sandstraße das Minarett auch zu Gesicht. Nur: Vom Eingang zur Fatih-Moschee sollen sie ferngehalten werden.
Die Polizei hat ihre „Mahnwache“ gegenüber der Einmündung zur Wiesenstraße platziert. Dort werden sie auf 50 Metern Entfernung ihren linken Gegendemonstranten gegenüberstehen.
Wie berichtet, will Pro NRW Freitag in sechs Städten des Ruhrgebietes unter dem Motto „Abendland in Christenhand“ für ein Minarett-Verbot nach Schweizer Vorbild demonstrieren. Die Polizei erwartet die vom Verfassungsschutz beobachtete Organisation von 12 bis 13 Uhr an der Sandstraße. Angemeldet sind 30 Personen von Pro NRW, mit 30 Sympathisanten wird zusätzlich gerechnet.
Die „Mahnwache“ soll auf dem Bürgersteig vor dem Gebäude von Thyssen Schachtbau stattfinden. Von dort, an Preisaushang und Werbelicht einer Tankstelle vorbei, können die Demonstranten das Minarett erblicken.
Für eine linke Gegendemo, die in Sicht- und „Rufweite“ auf der Wiesenstraße genehmigt ist, hat der Veranstalter 30 Personen angemeldet. Es könnten durchaus mehr werden, die Mobilisierung in linksautonomen Kreisen läuft – und das AZ lädt ab 10 Uhr ein, zum „Anlaufpunkt“ an der Auerstraße zu kommen. „Die werden da sicher nicht nur frühstücken“, so Klaus-Peter Netz, der den Einsatz der Polizei Essen/Mülheim leitet.
Die Polizei legt Wert darauf, dass man auch dann nicht Partei für eine Seite ergreife, wenn man sich im Störfall etwa um die Pro NRWler gruppieren werde. Man müsse das „elementare Grundrecht auf Versammlungsfreiheit“ absichern und Störungen unterbinden. Als „Störung“ seien auch friedliche Blockaden des Versammlungsortes anzusehen, auch wenn einige dies aus moralischen Wertvorstellungen fälschlicherweise heraus als rechtens erachteten.
Wie viel Polizei vor Ort sein wird, will Netz nicht verraten. Man sei aber in ausreichender Personenstärke vor Ort – und auf viele Alternativen vorbereitet. „Wenn alle sich an die Spielregeln halten, wird man von uns wenig merken“, so der Einsatzleiter, der nur „mit geringfügigen Störungen, aber nicht mit einer brisanten Entwicklung“ rechnet; mehr Gefahr bestehe da für die Veranstaltungen am Samstag und Sonntag in Gelsenkirchen bzw. Duisburg. Wenn es doch happiger komme, werde man auch Straßen sperren.
Wie berichtet, lädt die Fatih-Moscheegemeinde ab 11 Uhr zu einem Fest ein, zu dem auch die mehr als 50 Mülheimer Organisationen mobilisieren, die sich anlässlich der Mahnwache zum „Aktionsbündnis für Toleranz und Dialog“ zusammengetan haben. Sie wollen am Freitag ein klares Zeichen setzen: „Kein Platz für Rechtsradikale in Mülheim!" Bürger, die am Fest teilnehmen wollen, sollen ungestört von der Aktienstraße kommend über die Sandstraße zur Moschee gelangen können. Die Polizei erwartet mehrere hundert Gäste.
Für Anwohner wichtig: Schon jetzt sind an der Sand- und Wiesenstraße Parkverbotsschilder aufgestellt. Sie gelten ab Freitag, 5 Uhr.

11:35
Was soll der Wirbel um die Nostalgischen-Partei-Deppen ??? Gebt diesen Schwachköpfen Redefreiheit, damit ALLE hören können welchen unsagbaren Schwachsinn sie verzapfen!!! Laßt sie reden, blamieren werden sie sich dann von ganz alleine.
Wer nur einen Funken Bildung und Verstand besitzt weiß doch was die für braune Soße gurgeln!!! Angst sollten jedoch Alle vor dem sich einschleichenden Bildungsmangel bei unserer Jugend haben - warum geht da keiner auf die Straße??? Ich weiß was mir mehr Sorgen macht!!!
Jedoch, auch Sorge sollte uns allen die Zurückhaltung von wichtigen Fakten machen, der „Kampf“ gegen Rechts den die Linken und auch die WAZ führen ist sehr lobenswert aber legitimiert nicht dazu Fakten zu verschweigen, auch wenn gemeinsamer Feind eint.
Nur mal ein Beispiel, die moschee in Bochum – Dibergstraße, dazu schreibt der Spiegel:
Bochum - Die beiden Moscheen in der Dibergstraße und am Hustadtring galten der Polizei als Anziehungspunkte für gewaltbereite islamistische Extremisten. Polizeisprecher Michael Bloch teilte mit, in einer der Moscheen habe einer der Attentäter des 11. September, Ziad Jarrah, gebetet. Ziel des bis zuletzt geheim gehaltenen Großeinsatzes sei es gewesen, die Personalien von rund 400 Personen festzustellen und mögliche terroristische Strukturen im Vorfeld zu erkennen.
Quelle: http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,295740,00.html
und mal ganz ehrlich, was ist schlimmer, ein paar braune Schwachköpfe die jede Gelegenheit nutzen sich öffentlich zu blamieren oder ein Club von Terroristen ( = Mörder ) die sich hinter der Herde der Öffentlichkeit verstecken und deren mitmenschliches Arrangement schamlos ausnutzen um in Ruhe und geschützt ihren Machenschaften nachgehen zu können???
Klaus Steinfurter
11:22
@13: da wette ich doch gerne eine kiste bier: am wahlabend haben die reps unter 1,5% bei der landtagswahl. für mich erträglich und vor allem erheiternd, sieht man da doch wieder mal, wie wichtig sich manche unwichtigen minderheiten nehmen.
@9: Wenn jemand der gegen fremde Einflüsse sich wehrt ein rechtspopulist ist...
in afghanistan und im irak werden solche menschen von den westlichen politikern und medien in der regel als terroristen beschimpft, im eigenen land würden ebendiese politiker und medien diese menschen als freiheitskämpfer bezeichnen.
desweiteren wurde vor nicht allzulanger zeit den angehörigen einer fremden religion in diesem unserem lande mit allen zur verfügung stehenden mitteln der garaus gemacht. und wenn man sich den slogan von deutschland lernen zu herzen nimmt, dann passiert doch heute in teilen der welt nichts anderes als bei uns damals, wenn auch in absolut abgeschwächter form und nicht unbedingt vergleichbar. exportweltmeister deutschland eben.
10:57
#13 - Ach, sind wir wieder so weit? Aber meist bekommt Ihre Klientel doch eh nicht den A... vom Sofa, weil sie ganztags Unterschichtenfernsehen schaut, nur unterbrochen von Chips- und Bierholen. Wie wärs denn mal, wenn Sie und Ihre Nachbarschaft sich - wo auch immer - politisch oder sonstwie engagieren würden? Dann könnte man sich begegnen und sprechen.
10:51
Es werden sich bestimmt einige Menschen noch die Augen reiben, wenn sie am Wahlabend das Ergebnis der Republikaner sehen. Nicht nur das wir die REP wählen, aus unserer Nachbarschaft ist fast ausnahmslos die selbe Wahlabsicht zu vernehmen.
10:32
Würde mal gerne wissen, wie der Stand der Ermittlungen ist, den brutalen Überfall am 2. Weihnachtstag, vor der Disko an der Sandstr. betreffend. Anscheinend halten die türkischen Taxifahrer, die als Zeugen zugegen waren, weiter dicht und decken ihre Landsleute.
09:23
@4 Wer ist denn da wieder so lustig und schreibt unter fremden Namen? Immer diese Internet-Grossfressen...
Solang die sich benehmen soll mir das egal sein.@8: Da spricht wohl einer aus Erfahrung!?! Mit der Willkür mit der da vorgegangen wird, um das Vorgehen zu rechtfertigen...
Leider übertreibt die Mülheimer Polizei wie üblich, ob beim Fussball oder Demos. Bsp. Mittwoch Abend an der Blötte....
Ich würde das ja nicht ganz so eng sehn wie Kajovo, aber im Grunde hat er ja bedingt sogar Recht. Traurig aber war. Extrem politisch wie religiös war halt schon immer sch....
08:27
Minaretten Verbote?
Bin nicht dafür ;)
Diese Minaretten dienen schliesslich nicht solche die man kennt.
Dies sind Abschussrakten und eigenst konzipiert um
irgendwelche bekennende Rechtspopulisten in den All zu beförden;)
07:48
Wenn jemand der gegen fremde Einflüsse sich wehrt ein rechtspopulist ist, was sind dann die Anhänger einer Religion die Geistliche anderer Religionen ermorden und keine christlichen Kirchen erlauben? (Türkei, Ägypten, Irak, Malaysia um nur einige Staaten zu nennen) Und was ist das für eine Presse die solches verschweigt?
19:37
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17:49
ich glaube nicht, dass es zu den aufgaben von polizisten gehört, sich von chaoten beiderlei coleur zusammenschlagen, beleidigen oder anpöbeln zu lassen.
wenn sie dann zu recht mal zurückschlagen, ist der aufstand bei den getroffenen groß.
die polizisten müssten gegen solche typen mehr rechte haben