Polizei geht mit Fußstreifen in die Stadtteile

Die Polizei hat am Dienstagabend mit verstärkten Einsatzkräften in die Stadtteile Speldorf, Saarn und die Stadtmitte gezielt Fuß- und Motorradstreifen geschickt, um einerseits durch ihre Präsenz mögliche Einbrecher abzuschrecken, und um andererseits mit den Mülheimer Bürgern ins Gespräch zu kommen. Verdächtige Personen sollten überprüft und gegebenenfalls auch festgenommen werden.

Beteiligt waren Beamte der Einsatzhundertschaft, der Mülheimer Wache sowie auch zivile Kräfte. Unter dem Motto „Riegel vor“ setzte die Polizei vor allem auf Prävention: Wer etwa sein Fenster aufgelassen hatte, fand möglicherweise bei seiner Rückkehr einen Info-Flyer der Polizei auf dem Fußboden: „Nicht nur die Einbrecher, auch die Polizei hat ja ein Auge dafür, wo sich ein Einbruch lohnen könnte“, sagte Polizeisprecher Peter Elke.

Die Beamten werden auch an die Bürger appellieren, sich bei verdächtigen Beobachtungen an die Polizei zu wenden. Die Kontrollgänge und Motorradstreifen sollen auch in anderen Stadtteilen stattfinden. Der Einsatz von Motorrädern hat den Vorteil, dass sie, anders als ein Pkw, auch mal durch einen Fußweg fahren können.