Politiker sollen Brache zu Bauland machen

Saarn..  Die Tankstelle an der Ecke Großenbaumer Straße/Saarnberg bleibt bestehen, bis der Pachtvertrag ausläuft. Die angrenzenden Flächen sollen in absehbarer Zeit allerdings mit Häusern bebaut werden. So steht es in einer Vorlage, über die die Mitglieder des Planungsausschusses auf ihrer heutigen Sitzung beraten und beschließen sollen.

Ein Teilbereich dieses städtischen Grundstücks wird derzeit von einer Tankstelle genutzt. „Das restliche Grundstück liegt derzeit brach, es verwildert und vermüllt“, heißt im Papier der Stadtplaner. „Der Regionale Flächennutzungsplan weist das Gebiet als Wohnbaufläche aus, so dass das Grundstück mit diesem Bebauungsplanverfahren städtebaulich entwickelt werden soll.“

Um die Brachfläche zeitnah entwickeln zu können, wird der Bebauungsplan in zwei Teile gesplittet. So wollen die Stadtplaner zuerst den Teilbereich „Großenbaumer Straße/Saarnberg – O 35a“ weiterführen. Der Bereich der Tankstelle soll nach Aufgabe der Station „auf Altlasten untersucht und nach ggf. erforderlicher Sanierung als Wohnstandort entwickelt werden“.

Ferner haben die Planer im Lauf des Verfahren ermittelt, dass es sinnvoll ist, den Bebauungsplan „Großenbaumer Straße/Saarnberg – O 35a“ im westlichen Teil um die Diedenhofer Straße zu erweitern. So soll die Möglichkeit gegeben werden, dort die Trafostation verlegen und die Wertstoffsammelstelle neu ordnen zu können. Außerdem wird das Eckgrundstück Diedenhofer Straße/Stichstraße Saarnberg zur Arrondierung der Siedlungskante und auf Anregung eines Bürgers mit ins Plangebiet einbezogen. Die Zustimmung gilt als sicher.