Politik lehnt Nele-Brunnen am Hafen ab

Der Nele-Brunnen wird nicht auf dem neuen Platz an der Ruhrpromenade aufgebaut. Mit großer Mehrheit lehnten die Planungspolitiker einen Antrag der AfD ab. Der kunstvolle Brunnen, der früher vor der ehemaligen Stadtbücherei seinen Platz hatte, soll am Südbad wieder aufgebaut werden.

Die Stadtverwaltung hatte den Vorschlag, den Brunnen nahe des neuen Stadthafens zu platzieren, geprüft und für nicht umsetzbar erklärt: „Der Hafenplatz soll ein Ort zum Treffen sein, ein Ort für Feste und Veranstaltungen“, erklärte Bau- und Planungsdezernent Peter Vermeulen. Dafür sei Freiraum erforderlich, etwa auch, um eine Bühne aufzubauen. Außerdem müssten Flächen für Rettungsfahrzeuge, für Ver- und Entsorgungen frei gehalten werden. Aus Sicht der Stadtplaner macht darüber hinaus die Freifläche als solche Sinn, weil sie den Blick auf die Ruhr ermögliche.

Auch die Kosten spielen eine Rolle: Die Aufstellung des Nele-Brunnens an der Promenade würde rund 200 000 Euro kosten, am Südbad wird es etwa 60 000 Euro preiswerter.