Phänobjekte in der Müga zerstört

Auseinander gebrochen ist die Scheibe eines der Phänobjekte, die kurz vor Silvester in der Müga beschädigt worden sind.
Auseinander gebrochen ist die Scheibe eines der Phänobjekte, die kurz vor Silvester in der Müga beschädigt worden sind.
Foto: Stadt
Was wir bereits wissen
Spielstationen, die zum „Erfahrungsfeld zur Entfaltung der Sinne“ von Hugo Kükelhaus gehören, sind beschädigt worden. Die Stadt beziffert den Schaden auf 6600 Euro.

Mülheim.. Einen Fall von Vandalismus meldet die Stadt. Bereits am Dienstag vergangener Woche, 29. Dezember, wurden in den Abendstunden die sogenannten Phänobjekte in der Müga zerstört.

Beschädigt worden sind die Spielstationen mit dem Titel „Rotierende Scheibe Spirale“, „Rotierende Scheibe Kegel“ sowie „Rotierende Scheibe Pulsation“.

6600 Euro Schaden

Der Gesamtschaden liegt bei rund 6600 Euro, meldet die Stadt. „Das haben wir nicht im Stadtsäckel“, sagt Stadtpressesprecher Volker Wiebels zu der Summe, die für eine Reparatur der zerstörten Phänobjekte aufgewendet werden müsste. Wiebels stellt aber in Aussicht: „Wenn wir die Mittel haben, wollen wir die Geräte wiederherstellen lassen.“

Da die Objekte nicht versichert seien, müsse die Stadt die Instandsetzung aus eigener Kasse finanzieren. Die Stadt Mülheim hat aufgrund der Zerstörung Anzeige gegen Unbekannt erstattet.

Die Phänobjekte, die zum „Erfahrungsfeld zur Entfaltung der Sinne“ von Hugo Kükelhaus gehören, waren zur Landesgartenschau 1992 im Bereich vom Schlosspark Broich aufgestellt worden.