Osterfeuer müssen nicht angemeldet werden

Beim Abbrennen der Osterfeuer muss genug Abstand von Bebauung und brennbaren Gegenständen gehalten werden.
Beim Abbrennen der Osterfeuer muss genug Abstand von Bebauung und brennbaren Gegenständen gehalten werden.
Foto: Labus / FUNKE Foto Services
Werden jedoch wichtige Regeln nicht beachtet, kann es teuer werden. Verbrannt werden dürfen nur pflanzliche Abfälle, Äste und Zweige.

Mülheim.. Anders als in anderen Städten müssen Osterfeuer in Mülheim nicht angemeldet werden. Da die Satzung diese Brauchtumsfeuer bereits vorsieht, bedarf es keiner behördlichen Genehmigung. Einige Regeln sollten jedoch beachtet werden – sonst kann es teuer werden.

Osterfeuer sind ausschließlich in der Nacht von Ostersamstag auf Ostersonntag erlaubt. Angemeldet werden müssen sie nicht. „Die Feuerwehr rückt sofort aus, wenn sie wegen eines Feuers alarmiert wird. Da guckt sie vorher nicht auf eine Anmeldeliste“, begründet Stadtsprecher Volker Wiebels.

Stellen die Einsatzkräfte vor Ort fest, dass es sich um ein regelkonformes Osterfeuer handelt, ziehen sie unverrichteter Dinge davon. Sehen die Beamten allerdings, dass beim Abbrennen des Brauchtumsfeuers gegen Vorschriften verstoßen wird, muss der Veranstalter die Kosten für den Einsatz zahlen. „Da wird dann jeder Mann und jedes Fahrzeug abgerechnet. Das wird ganz schön teuer“, warnt Wiebels.

Eimer oder Gartenschlauch sollte in Reichweite sein

Die Stadt weist darauf hin, dass bei der Wahl der Feuerstelle ausreichend Abstand von Bebauung und brennbaren Gegenständen gehalten werden muss. Der Untergrund darf ebenfalls nicht brennbar sein. Außerdem ist die Windrichtung zu beachten. Ein Eimer Wasser oder ein angeschlossener Gartenschlauch sollten in Reichweite sein. Der Verkehr oder Nachbarn dürfen durch das Feuer nicht gestört werden

Verbrannt werden dürfen pflanzliche Abfälle, Äste und Zweige. Paragraf 14 der Abfallentsorgungsordnung, der das Verbrennen von Garten- und Kleingartenabfällen verbietet, setzt an diesem Tag aus. Trotzdem dürfen die Feuer nur zur Brauchtumspflege entfacht werden. Ein letzter Tipp: Hat man das Brennmaterial über einen längeren Zeitraum angehäuft, sollte das Holz vor dem Entzünden noch einmal umgeschichtet werden, da sich in der Zwischenzeit Igel und Vögel dort eingenistet haben könnten.

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