Oktober-Gaudi auf dem Flughafengelände ist genehmigt

Auf dem Flughafen Essen-Mülheim
Auf dem Flughafen Essen-Mülheim
Foto: Funke Foto Services
Was wir bereits wissen
Die Bezirksregierung Düsseldorf hat das Oktoberfest auf dem Flughafen Essen-Mülheim genehmigt. Startschuss ist am 2. Oktober.

Mülheim.. Die Bezirksregierung Düsseldorf hat das Oktoberfest, das aus Essen-Rüttenscheid auf das Flughafen-Gelände umzieht, genehmigt. „Dem Fest steht aus unserer Sicht nichts im Wege. Das Festzelt und die Umzäunung stehen dort, wo der öffentliche Flugverkehr nicht behindert wird“, erklärte eine Sprecherin der Aufsichtsbehörde. Das Oktoberfest, das nach vielen Lärmbeschwerden und Klagen von Anwohnern in Essen verlegt werden musste, findet vom 2. bis 17. Oktober statt.

Die Überwachung des Lärms und sämtliche Versicherungsfragen seien Angelegenheit der Stadt Essen, heißt es im Mülheimer Rathaus, da das Festzelt auf dem Teil des Flughafengeländes liege, das noch der Nachbarstadt gehöre. Waldemar Nowak, Mitglied des Aufsichtsrates der Flughafengesellschaft, will das Oktoberfest in der nächsten Sitzung des Aufsichtsrates zum Thema machen: „Es muss sichergestellt werden, dass angetrunkene Personen nicht auf die Flugbahn gelangen können“, betont er. Es gehe ihm nicht darum, Spaß zu verderben, sondern um die Sicherheit von Menschen.

Anwohner im Umkreis sollen informiert werden

Was den Lärm angeht, will der Veranstalter des Oktoberfestes, zwei Essener Gastronomen, alle Anwohner im Umkreis noch informieren. Die Mülheimer Grünen wollen nach dem Fest eine Bilanz ziehen: „Sollten sich Anwohner in Scharen beschweren, werden wir über den Standort reden müssen.“ Ein Ratsbeschluss in Mülheim verbietet einen Vertrag mit dem Veranstalter über drei Jahre hinaus. Damit soll verhindert werden, dass die Entwicklung des Geländes nach dem Ausstieg aus dem Flugbetrieb durch Verträge behindert werden könnte.