Oft Ärger mit Autofahrern

Die Ergebnisse der WAZ-Verkehrsumfrage 2015 zum Thema Radfahren liegen vor. Revierweit haben sich 1659 Menschen daran beteiligt, in Mülheim waren es knapp 250.

Ein Großteil von ihnen – genauer 150 – beschwert sich darüber, dass in der Ruhrstadt für den Radverkehr nicht genug getan wird (siehe Grafik). Acht Radler sind sogar der Auffassung, dass „überhaupt nichts“ für den Freizeitsport getan werde.

67 Teilnehmer wissen bestens, wovon sie sprechen; sie sind fast täglich mit dem Zweirad unterwegs. Und immerhin 94 steigen mindestens einmal wöchentlich aufs Velo. 61 Männer und Frauen erleben dabei „sehr häufig“ Konflikte mit Autofahrern oder Fußgängern. Und 144 weitere leiden immerhin „gelegentlich“ darunter. Fazit: Es muss sich etwas ändern im Umgang zwischen den Verkehrsteilnehmern.

Die Auswertung der Fragen „Was ist für Sie der schönste Radweg in Mülheim?“ und „Was ist für Sie die gefährlichste Stelle?“ erfolgt in den kommenden Tagen.