OB setzt sich für Notdienst für Kinder ein

Nun schaltet sich auch Oberbürgermeisterin Dagmar Mühlenfeld (SPD) in die Diskussion um den Notdienst für Kinder in Mülheim ein. Wie berichtet, sehen Pläne der Kassenärztlichen Vereinigung Nordrhein vor, für Mülheim, Duisburg und Oberhausen eine zentrale Notdienstpraxis sowie möglicherweise eine Dependance einzurichten. Diese sollen an Kinderkliniken der Nachbarstädte angeschlossen werden. Die OB will sich „für eine möglichst optimale Versorgung der Mülheimer Familien einsetzen“.

Dazu habe sie bereits mit Uwe Brock, Vorsitzender der Kreisstelle Mülheim der Ärztekammer Nordrhein, gesprochen. Zudem wird sie Dr. Dorothea Stimpel, Vorsitzende der Kassenärztlichen Vereinigung Nordrhein (Kreisstelle Mülheim), und Dr. Holger van der Gaag, Obmann der Mülheimer Kinder- und Jugendärzte, zum Gespräch einladen. „Ich teile die Bedenken und Sorgen der Ärzte und Familien; man sollte die in Mülheim bewährten und zur Zufriedenheit aller organisierten Strukturen nicht in Frage stellen“, so Mühlenfeld. Alles solle möglichst so bleiben, wie es ist, wünscht sich die Oberbürgermeisterin.