Neues auf dem Weihnachtsmarkt
19.11.2009 | 19:44 Uhr 2009-11-19T19:44:00+0100Rund 25 Buden öffnen am Montag um 17 Uhr ihre Türen. Hütten werden erstmals wochenweise vermietet. Ein erweiteretes Lichtkonzept soll für Stimmung sorgen: Auch die Pflanzkübel strahlen.
Kritik bekommt Peter Stermann nicht gerade selten zu hören. Seit vier Jahren organisiert er bei der Mülheimer Stadtmarketing und Tourismus GmbH den Aufbau des Weihnachtsmarktes auf der Schloßstraße. In diesem Jahr konnte der technische Leiter erst spät so richtig mit der Arbeit loslegen: Im Oktober wurde noch darüber diskutiert, ob der Wochenmarkt den Weihnachtsbuden weichen muss. Dann habe sich auch noch die Aufbauzeit um eine Woche verkürzt, damit auf der Schloßstraße noch länger Obst und Gemüse angeboten werden konnte.
Nun aber ist der Aufbau in vollem Gange – und Peter Stermann versucht schon vor der Eröffnung, die Kritiker zu besänftigen. „Ich höre immer von den Leuten: 1982, als ich noch ein Kind war, war die ganze Schloßstraße voller Stände.” Wegen der verlängerten Öffnungszeiten der Geschäfte sei das heute nicht mehr denkbar. Auch für die Lücken zwischen den einzelnen Buden gibt's eine Erklärung: Ein Zufahrtsweg muss für die Feuerwehr frei bleiben. Und ein Vergleich mit dem Essener Weihnachtsmarkt sei schon wegen der Größe der Städte nicht angebracht. Auch was das Angebot betreffe, solle man realistisch sein. „Etwa 15 bis 20 Prozent sind Händler”, sagt Stermann, „mehr gibt der Markt nicht her.”
Hütten werden wochenweise vermietet
Nun aber zu den Neuerungen. Erstmals werden in diesem Winter die Hütten wochenweise vermietet, auf voraussichtlich 26 Stände kommen 34 Händler. Wieder dabei ist auch das zweite Kinderkarussell, das viele Eltern in den letzten Jahren vermisst hätten. Mehrere „Deko-Inseln” sollen den Raum zwischen den Buden verschönern, eine ist zum Beispiel Walt-Disney-Figuren gewidmet. Ansonsten sei alles „konservativ und klassisch”, unterstreicht Bernd Westhoff von der MST. Und, was Peter Stermann besonders am Herzen liegt: „Schmuddelecken wird es nicht geben.”
Dafür aber ein erweitertes Lichtkonzept. Auch die neuen Pflanzkübel werden illuminiert. „Das wird eine wunderschöne Achse geben”, glaubt MST-Chefin Inge Kammerichs. 200 000 Glühlämpchen sollen die Schloßstraße ins weihnachtliche Licht rücken, 45 000 Weihnachtskugeln an den Bäumen baumeln. Aus den Lautsprechern tönt eine „einheitliche Beschallung”.
Am Montag, 23. November, geht's los: Um 17 Uhr wird Oberbürgermeisterin Dagmar Mühlenfeld die 14 Meter hohe Tanne am Synagogenplatz erleuchten. Die Buden haben dann täglich von 11 bis 20 Uhr geöffnet.
Auch für den Einzelhandel soll der Weihnachtsmarkt ein Gewinn sein. City-Manager Dennis Fischer verspricht den Mülheimern ein buntes Programm zum verkaufsoffenen Sonntag am Nikolaus-Tag. Zu Gast ist unter anderem ein Eisskulpturenbauer.

10:05
@7: den gibt es doch. ab freitag wieder für 14 tage von 16 - 20 uhr ausser montags.
22:58
@#9
mal zu Weihnachten einen Ostermarkt und den richtigen Weihnachtsmarkt in der Altstadt
(war nur n Scherz)
Sie haben aber Recht.
21:44
Man kann einen lahmen Gaul ja noch so viel Lametta umhängen, ein Rennpferd wird er dadurch noch lange nicht!!! Wir sollten andere Anreize für Mülheim suchen...
17:22
ääh, da verstehn einige Möllmsche wohl wat falsch! Son Weihnachtsmarkt ist keine Belustigung fürs ohnehin geringe Mülheimer Publikum, sondern soll Kundschaft in die Möllmsche City mit ihren Ein-Euro-Läden und Billigbäckern ziehen.
16:36
Ich hätte lieber einen schönen Weihnachtsmarkt in der Mülheimer Altstadt! Das gesamte Ambiente ist einfach schöner und es kommt mehr Gemütlichkeit auf. Es wäre wünschenswert dass sich ProAltstadt und die MST zusammen tun würden und gemeinsam an einem schönen Markt basteln würden, vllt auch mit Dingen, die sonst kein anderer Weihnachtsmarkt in der Umgebung hat. Eine Bigband die einen Abend lang Weihnachtsmusik spielt könnte so etwas sein...?
16:00
Kritik letztes Jahr: Nur ein Kinderkarussel!
Kritik wird dieses Jahr sein: Sieht aus wie auf der Kirmes hier!
10:50
da bin ich aber gespannt, welche bude da bis 23 uhr laut WAZ geöffnet hat. ich hab vor 2 jahren schon um viertel nach 7 samstag abends keinen glühwein mehr bekommen, seitdem trinke ich meinen glühwein NUR noch in der altstadt beim adventsmarkt.
08:12
Nee, dann gehe ich lieber zum Weihnachtsmarkt nach Oberhausen.
07:03
Wie s c h ö n, dass die Pflanzkübel auch noch beleuchtet werden. Leute, das was hier in Mülheim Weihnachtsmarkt genannt wird, ist in den umliegenden Städten als Peinlichkeit bekannt. Und wenn man sich deren Märkte ansieht, versteht man auch warum. Alle können es, nur Mülheim nicht. Bzw die Leute, die dafür verantworlich sind.
00:26
Die Mülheimer und und Mülheimerinnen sollten realistisch sein. Die meisten wollen und wollten schneller, höher, weiter. Freuen wir uns, dass wir überhaupt eine festlich beleuchtete Innenstadt haben und kaufen und verzehren viel an den Ständen. Sonst wird es im nächsten Jahr wieder weniger. Seid doch ehrlich! Der Essener Weihnachtsmarkt langweilt. Jedes Jahr die gleichen Stände an der gleichen Stelle. Vielleicht wird der Adventsmarkt in der Altstadt wieder schön und dann sind alle zufrieden. Bitte nicht nur meckern!