Neue Investoren für Troostsche Weberei stehen parat

Troostsche Weberei und Tudorhaus sind zusehends verfallen.
Troostsche Weberei und Tudorhaus sind zusehends verfallen.
Foto: WAZ FotoPool
Was wir bereits wissen
Drei Investoren buhlen um den Zuschlag für das alte Denkmal der Troostschen Weberei in Mülheim. Am 15. Januar will die Thyssen Stiftung entscheiden, an wen sie verkauft.

Mülheim.. Nach der Insolvenz des Bauträgers Pionke war es still geworden um die Pläne, die denkmalgeschützte Troostsche Weberei an der Dohne zu sanieren und zumindest in Teilen zu erhalten. Nun gibt es gute Nachrichten: Schon am 15. Januar soll die Entscheidung fallen, welcher von drei interessierten Investoren den Zuschlag bekommt für eine Revitalisierung des stadtgeschichtlich bedeutsamen Gebäude-Ensembles.

Nach Informationen dieser Zeitung will die Thyssen Stiftung eben an jenem 15. Januar die Wahl treffen, an welchen Interessenten sie ihre stark verfallenen Denkmäler verkauft. Drei Kandidaten sollen in der engen Auswahl stehen, sämtliche Investoren sollen ihren Sitz außerhalb von Mülheim haben.

Investoren erkundigten sich nach Standort

Felix Blasch, Abteilungsleiter der Bauleitplanung im Technischen Rathaus, bestätigte am Montag auf Nachfrage, dass sich in der jüngeren Vergangenheit zahlreiche Investoren nach den baurechtlichen Möglichkeiten am Standort erkundigt hätten. Für Pionke hatte die Stadt ein Bebauungsplanverfahren gestartet, aber kurz vor dem Satzungsbeschluss gestoppt, als klar war, dass Pionke finanziell die Luft ausgegangen war. Das Verfahren wäre neu aufzurollen und fortzuführen.