Neue Ausstellung mit Revier-Bildern in Mülheimer Museum

Ulrich Rebentisch stellt noch bis August seine Lochkamerabilder in der Camera Obscura aus.
Ulrich Rebentisch stellt noch bis August seine Lochkamerabilder in der Camera Obscura aus.
Foto: FUNKE Foto Services
Was wir bereits wissen
In der Camera Obscura präsentiert der Fotograf Ulrich Rebentisch ab Sonntag, 5. Juli, seine Ausstellung „Lochkamera digital“.

Mülheim.. Unter dem Titel „Lochkamera digital. Aus neu mach alt“ präsentiert eine neue Wechselausstellung in der Camera Obscura mit dem Museum zur Vorgeschichte des Films Arbeiten des Fotografen Ulrich Rebentisch. Vom 5. Juli bis zum 9. August sind rund 30 Schwarz/Weiß-Fotos zu sehen, die einen neuen Blick auf das Ruhrgebiet und den Niederrhein werfen.

Ulrich Rebentisch fotografiert seit über 30 Jahren. Die ersten Bilder machte der Niederrheiner aus Wesel mit der Kamera seines Vaters. Sie waren analog, schwarz-weiß und etwas ungelenk. „Meine erste Kamera war dann eine Kodak Instamatic. Ich bekam sie mit 14 Jahren, und dass damals der Funke bereits zündete, kann man nicht gerade sagen“, erinnert sich der Fotograf.

Zurück zu den Anfängen

Ulrich Rebentisch hat schließlich die technische Entwicklung der Fotografie durchlaufen und geht nun zurück zu den Anfängen.

Vor die moderne Technik baut er einen Camera-Obscura-Vorsatz und ersetzt somit die Linse. Seinem fotografischen Thema hat sich Ulrich Rebentisch eher durch Zufall genähert: Bei der Beschäftigung mit der Lomografischen Gesellschaft entwickelte er ein Interesse und die Idee für seine besonderen Fotos. Seine Motive findet er in der Umgebung, in der Industrie, der Natur oder in alten stillgelegten Fabrikanlagen.

Der Fotograf wird zum Künstler

Die Gegenstände auf den Bildern scheinen bekannt. Und doch werde der Fotograf hier zum Künstler, da es ihm gelinge, besondere Ausschnitte zu wählen, heißt es in der Ankündigung zur Schau. Und: „Es sind unscheinbare Details – die uns das Alltägliche neu zeigen. Einige Fotos vermitteln eine Stille, die ihresgleichen sucht.“

Eröffnet wird die Schau am kommenden Sonntag, 5. Juli, um 12 Uhr mit einleitenden Worten von Museumsleiter Dr. Tobias Kaufhold.

Der Eintritt zur Wechselausstellung ist übrigens am Eröffnungstag frei, für die Dauerausstellung in der Camera Obscura gilt der Eintritt von 4,50 Euro für Erwachsene und 3,50 Euro für Kinder bis 14 Jahre.