Netzwerk "Mehrkultur" will politisch Einfluss nehmen
01.02.2010 | 05:00 Uhr 2010-02-01T05:00:00+0100„Mehrkultur”, nennt sich ein Netzwerk von Kreativen, das kürzlich gegründet wurde, um die Kulturpolitiker quasi von der anderen Seite des Tisches bei ihrer Meinungsbildung zu unterstützen.
„Mehrkultur”, nennt sich ein Netzwerk von Kreativen, das kürzlich gegründet wurde, um die Kulturpolitiker quasi von der anderen Seite des Tisches bei ihrer Meinungsbildung zu unterstützen. Was die kulturelle Zukunft Mülheims betrifft, will dieser Beirat für Kommunalpolitik jenseits der Parteien Sach- und Fachkenntnis einfließen lassen.
„Mehrkultur” versteht sich als eine Lobby sein für Kulturschaffende aller Sparten: Bildende Kunst, Baukultur, Musik, Literatur, Tanz, Theater, Fotografie, Film, Medien, kulturelle Bildung und Vermittlung. Wenngleich über Strukturen und Arbeitsweise in den kommenden Wochen noch beraten wird, haben die Aktiven bereits eine Großveranstaltung im nächsten Jahr im Auge: Das Festival „Mehrkulturruhr 2011”. „Nach Ruhr 2010 muss das eigene kulturelle Potenzial unserer Stadt wieder deutlich werden und Regie führen”, so einige Aktive.
Dem Netzwerk gehören derzeit an: Uwe Dieter Bleil (Bildender Künstler), Eberhard Dietz (Musikschuldirektor a.D.), Klaus Geldmacher (Lichtkünstler), Vera Herzogenrath (Malerin), Suppi Huhn (Musiker), Nik Kalo (Architekt), Lubo Laco (Fotokünstler), Jochen Leyendecker (Bildhauer), Nicole Linau (Dipl.Pädagogin), Anne Machowinski (Musikerin), Richard Mandel (Architekt), Moritz Pankok (Performance-Künstler), Frank Sämmer (Maler), Heiner Schmitz (Fotograf), Bruno Wüsthoff (Architekt). Das Netzwerk soll weiter wachsen.
Mehr dazu im Netz: www.mehrkultur.net

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