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MVG: Fahrer machte von Hausrecht Gebrauch

30.04.2009 | 19:52 Uhr

Über den Rauswurf eines Mädchens aus der Linie 104, weil es für sein Fahrrad kein Zusatzticket gelöst hatte (die NRZ berichtete), hat die Mülheimer Verkehrsgesellschaft (MVG) inzwischen mit dem Straßenbahnfahrer gesprochen.

Über den Rauswurf eines Mädchens aus der Linie 104, weil es für sein Fahrrad kein Zusatzticket gelöst hatte (die NRZ berichtete), hat die Mülheimer Verkehrsgesellschaft (MVG) inzwischen mit dem Straßenbahnfahrer gesprochen. Und der sieht den Vorfall völlig anders, wie MVG-Pressesprecher Peter Beine gestern erklärte: „Das Mädchen und ein 16-jähriger Junge, der auch ein Rad dabei hatte, blockierten den Einstieg.” Der Fahrer habe dies moniert und dem Mädchen, das er auf etwa 14 oder 15 Jahre einschätzte, erklärt, dass es eigentlich ein Zusatzticket benötige. „Dann fuhr er weiter bis zur nächsten Haltestelle. Da der Eingang immer noch blockiert war, forderte er beide auf, die Bahn zu verlassen. Er machte sozusagen von seinem Hausrecht Gebrauch.”

Dies habe er auch so ausüben dürfen, da er das Mädchen für älter als 13 gehalten habe. Dies ist wichtig, denn: Unter 14-Jährige, die zum Beispiel keinen gültigen Fahrschein besitzen, dürfen nur aus einem Bus oder einer Bahn geworfen werden, wenn ein Erziehungsberechtigter dabei ist oder die Polizei gerufen wird. Das genaue Alter des Mädchens konnte der Fahrer aber nicht feststellen, da es keinen Personal- oder Schülerausweis dabei hatte. „Wer ein Schokoticket besitzt, muss sich eigentlich ausweisen können”, so Beine.

Eine Augenzeugin, die sich später bei der NRZ meldete, schilderte den Vorfall wiederum völlig anders: Das Mädchen habe niemanden behindert und der Fahrer demnach völlig überreagiert.

Frank HELLING

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Kommentare
17.07.2009
01:01
MVG: Fahrer machte von Hausrecht Gebrauch
von ttsstt | #13

@12... sehr interessant ihr Kommentar hat zwar nicht ganz soviel mit dem Text zutun aber gut.
Wer soll das eigentlich bezahlen das kostenlose Fahren? Der Steuerzahler oder zahlen Sie das? Wahrscheinlicher eher nicht gehe davon aus das Sie keiner geregelten Arbeit nachgehen.
Sie meinen sicherlich U-Boote? die sind nicht unbedingt aus Ihrer Sicht wichtig aber wir sind vom Export abhängig und diese bringen Deutschen Unternehmen viel Geld und sichern Arbeitsplätze in Deutschland. Auch die Soldaten leisten einen wichtigen Beistand aber lassen wir das sonst übersteigt dies noch ihren horizontalen Gedankengang. Wenn Sie das Leben in Deutschland lebens- und kinderfeindlich nennen ist dies einfach nur Dummheit und Unwissenheit Ihrerseits. Da werden Mio. reingesteckt in Bildung, Kindergärten, Elterngeld etc. nicht genug keine Frage aber woher nehmen wenn nicht stehlen.
Und kommen wir mal wieder auf den oberen Text zusprechen. Das sind auch nur Menschen die Bus und Straßenbahnfahrer, machen nicht alles richtig keine Frage das Problem ist hier ein ganz anderes wie Sie zum Teil erkannt haben wird hier seitens der Verkehrsgesellschaften nicht richtig geschult, so ist das Verhalten gegenüber Minderjährigen ein Punkt, der andere ist das Rücksichtslose Fahren viele Busfahrer gegenüber Strassenverkehrsteilnehmern..

16.07.2009
16:04
MVG: Fahrer machte von Hausrecht Gebrauch
von A. Mende | #12

Kinder und Jugentliche sollten sich ausweisen, ab 16 jahren und generell in ganz Deutschland kostenlos den Nahverkehr benutzen können.
Deutschland ist lebens- und kinderfeindlich.
Aber U-Botte für Israel oder Soldaten in Afghanistan sind wichtiger.
Und Personen im öffentlichen Nahverkehr, die nicht mit Menschen oder mit jungen Menschen umgehen können, weil nicht interessiert oder geschult, sollten lieber der Beruf wechseln.

04.05.2009
18:04
MVG: Fahrer machte von Hausrecht Gebrauch
von Glencloe | #11

Hallo,
ich finde man weiß doch, wenn man in die Strassenbahn ansteigt, das man ein Ticket oder ein Abo haben muss, ich finde es richtig was der Fahrer gemacht, hat. Als ich mit der Strassenbahn Mittags mal gefahren bin, hat eine Fahrerin auch zwei zugestiegene Jugendliche raus geworfen, weil sie, obwohl die Tür hinten geschlossen war, wieder mit gewalt geöffnet hatten, so muss man sich nicht wunder, wenn ständig die Bahnen nicht fahren, wenn alles mit Gewalt kaputt gemacht wird. Ich fand es gut so.
Nicht gegen Jungendliche, aber muss denn immer sowas sein, schließlich, müssen Leute die ihr Ticket bezahlen, mehr bezahlen, wenn einer Schwarz fährt oder wenn Menschen die Bahn kaputt machen.

03.05.2009
15:00
MVG: Fahrer machte von Hausrecht Gebrauch
von Kerstin Schatke | #10

Fahrräder haben meiner Meinung nach garnichts in Bus und Bahn verloren. Entweder ich fahre mit öffentliche Verkehrsmittel oder mit dem Rad. Nur weil ich zu faul bin bei einer meiner Strecken Bergauf zu fahren oder zu viele Einkäufe am Rad habe muss ich dann nicht mit dem VRR fahren. Meistens stehen die jeniegen dann noch auf einem Kinderwagenplatz oder so ungünstig das man sich seine Sachen beim aussteigen an dessen Räder einsaut. Fahrräder gehören nicht in Bus und Bahn. Im falle des Mädchens sollte man sich hier kein Urteil erlauben da man nicht selber dabei war. Aber das viele Fahrer sich unfreundlich verhalten ist auch nichts neues. Ich habe beide seiten schon erlebt: den Fahrer der für ältere noch wartet, obwohl diese anschließend die ersten sind und sich über die Verspätungen beschweren, so wie den der mit einem freundlichen lächeln davon fährt wenn man angehetzt kommt oder wenn man eine frage hat und einem gesagt wird da solle man doch in den Plan schauen. Es gibt im leben immer solche und solche also woführ die ganze Aufregung. Die MVG sollte meiner Meinung nach es künftig verbieten Fahrräder mit in die Bahn zu nehmen.

02.05.2009
11:10
Blockierter Kommentar.
von daniel.otto | #9

Dieser Kommentar wurde von einem Moderator blockiert.

02.05.2009
08:16
MVG: Fahrer machte von Hausrecht Gebrauch
von horst36 | #8

hallo bus und strassenbahn lenker,
habe keine andere antwort erwartet.
ihr wollt doch immer recht haben, nur der fahrgast, der deinen arbeitsplatz sichert, ist doch im unrecht, nee ist doch klar.

01.05.2009
21:25
MVG: Fahrer machte von Hausrecht Gebrauch
von Hugendubel | #7

Sorry,
Was macht man mit einem Fahrad in der Strassenbahn? zu faul zum strampeln?
@#3 #4
volle Zustimmung

01.05.2009
18:50
MVG: Fahrer machte von Hausrecht Gebrauch
von ThomasS | #6

Für mich steht da immer noch Aussage gegen Aussage.
Merkwürdig auch, dass plötzlich ein 16jähriger mit Rad dabei war, der vorher nicht erwähnt wurde.

Und wenn der Fahrer das genaue Alter des Mädchens nicht feststellen kann, dann darf er mal eben locker über 14 schätzen? Oder sollte das dann nicht doch der Polizei überlassen werden, wenn man sich schon als Law-and-Order Pedant darstellt?

01.05.2009
14:22
MVG: Fahrer machte von Hausrecht Gebrauch
von Bahnfahrer | #5

Wer schwarz fährt und dann noch den Bahnverkehr behindert fliegt raus.
Ob das in diesem Fall genau so gewesen ist, wissen nur die Beteiligten.
Der Fahrer hat dann jedenfalls mein volles Verständnis.

Angemerkt sei noch folgendes:
Es werden viel zu wenig Fahrgäste, und das sind leider überwiegend Jugendliche, aus Bus und Bahn geschmissen!

01.05.2009
13:25
MVG: Fahrer machte von Hausrecht Gebrauch
von UBahnNutzer | #4

Hier mal vorab eine einfache Frage die eventuell jetzt bald hier postenden Kritiker:
Wie hätte der Fahrer sich ihrer Meinung nach richtig verhalten?

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