Mülheimerin freut sich über grüne Oase auf ihrer Terrasse

Was für ein grüner Ausblick: Auf ihrer Saarner Stadtterrasse blüht es in allen Farben.
Was für ein grüner Ausblick: Auf ihrer Saarner Stadtterrasse blüht es in allen Farben.
Foto: FUNKE Foto Services
Was wir bereits wissen
Beim „Kramen in den Pötten“ findet Karin aus dem Siepen die Ruhe zum Entspannen. Schon als Kind hat die Saarnerin gerne gegärtnert.

Mülheim.. Wenn Karin aus dem Siepen mal eine Pause vom Computer braucht, schaut sie von ihrem Büro aus dem Fenster auf ihre Terrasse. Dort blüht es kunterbunt in allen Farben: pink, rot, gelb, violett. Rosen, Margeriten, Hortensien, Fuchsien und Jasmin hat sie dort hochgezogen. Wein rankt am Haus, genau wie eine Kiwipflanze. „Das ist mein grünes Paradies“, freut sich die Saarnerin über ihre Stadtterrasse am Rande des Dorfes an der Langenfeldstraße.

Ein Mix aus Blumen, Bäumen und Kräutern

Angefangen hat es damals mit einem Buchsbäumchen. Als Karin aus dem Siepen im Jahr 2000 ihre Eigentumswohnung bezog, wollte sie die Terrasse begrünen. „Dann ist es im Laufe der Jahre immer mehr geworden.“ Nun wächst dort ein Mix aus unterschiedlichsten Blumen, Bäumen und Kräutern. Zentraler Punkt der Terrasse ist der große Holztisch, an dem Karin aus dem Siepen gerne an sonnigen Tagen Platz nimmt, um ins Grüne zu schauen. Ringsherum blühen aus den Terrakotta-Töpfen Mirabellen-, Mandarinen- und Zitronenpflanzen. Rosmarin, Salbei und Sellerie wächst daneben, sogar ein Olivenbäumchen hat die selbstständige Versicherungskauffrau hochgezogen. „Am Anfang war es ein kleines Stämmchen, mittlerweile ist ein richtig dicker Stamm gewachsen.“ Auch wenn das Gärtnern im Frühjahr und Sommer etwa eine Stunde Arbeit am Tag bedeute, mache es ihr viel Spaß und biete einen Ausgleich zum Arbeitsalltag. „Dabei kann ich richtig gut entspannen, es ist so beruhigend, in den Pötten zu kramen.“ Damit die Blumen auch Wasser bekommen, wenn Karin aus dem Siepen mal verreist ist, hat sie selbst eine Bewässerungsanlage mit Zeitschaltuhr verlegt. „Und auch die Nachbarn kümmern sich um die Blumen, wenn ich im Urlaub bin.“

Und im Winter? „Wenn es kalt wird, bringe ich einige Pflanzen in den Wintergarten.“, Durch die Wohnung geht’s nach vorne zum Wintergarten an der Straßenseite des Hauses. Durch die großen Fensterfronten scheint viel Licht hinein – der perfekte Ort zum Überwintern.

Liebe zu den Pflanzen

Schon als Kind habe sie sich gerne mit Blumen und Pflanzen beschäftigt. „Die anderen Kinder nannten mich Kräuterweibele“, lacht Karin aus dem Siepen und deutet auf ein Wasserglas mit einem Blatt darin. Gerne ziehe sie aus Ablegern Pflanzen groß. „Erst kommen diese ins Wasserglas, bis sie Wurzeln gebildet haben, dann pflanze ich sie in Erde ein.“ Manche Infos über Arten oder Anpflanzung lese sie in Büchern nach. Ihre Liebe zum Grün spiegelt sich auf der Terrasse wider. „Sie ist meine grüne Oase.“