Mülheimer Geschichtsverein stellt Januar-Programm vor

Foto: Volker Flecht Spontan-Foto-Grafie
Was wir bereits wissen
Das neue Jahr startet historisch gleich mit einem Jubiläum: Das Historische Rathaus wurde in Mülheim vor 100 Jahren eingeweiht.

Es gibt Dinge, auf die kann man sich verlassen. Der Rundbrief des Mülheimer Geschichtsvereins, der allmonatlich ins (digitale) Postfach flattert, ist eines davon. Denn, so schreibt der Vorsitzende Kai Rawe in der aktuellen Ausgabe: „Seit beinahe fünf Jahrzehnten informiert der Verein seine Mitglieder mit diesem Rundbrief über die wichtigsten Daten, Ereignisse und Veranstaltungen des Vereinslebens. Das wird auch im Jahr 2015 so sein.“ Grund genug, zu schauen, was der Januar so alles zu bieten hat.

Der erste Termin steht bereits an diesem Wochenende an: Das Historische Museum im Schloß Broich, das die Vereinsmitglieder ehrenamtlich betreuen, ist im Januar jeden Samstag und Sonntag von 11 bis 17 Uhr geöffnet. Am morgigen Sonntag, 4. Januar, wird um 16 Uhr zudem eine Führung angeboten. Das zweite betreute Museum, das Tersteegenhaus, bleibt hingegen bis Februar zu.

Seit dem Baubeschluss ist mehr als ein Jahrhundert vergangen, das Gebäude selbst wurde jedoch 1915 eingeweiht: Das Rathaus feiert damit sein 100-Jähriges. Grund genug für den Geschichtsverein, das Jubiläumsjahr mit einer Führung zu beginnen: Unruhige Zeiten, Kriegszerstörung, Wiederaufbau, bauliche Erweiterung sowie Kernsanierung und Restaurierung werden am Donnerstag, 15. Januar, Thema sein. Beate Fischer führt um 15 Uhr durch das Historische Rathaus. Da die Teilnehmerzahl begrenzt ist, ist eine Anmeldung nötig: 76 24 55.

Zum Ende des Monats steht noch ein Vortrag an: Ludger J. Heid von der Universität Duisburg-Essen wird zum Thema „Davidstern und Eisernes Kreuz – mit Gott für König und Vaterland. Deutschland und seine jüdischen Soldaten“ referieren. Dieser Vortrag findet am Donnerstag, 29. Januar, um 19 Uhr im Haus der Stadtgeschichte statt. Es ist der letzte im Rahmen der Ausstellung „Mülheim im Ersten Weltkrieg“, die noch bis zum 31. Januar an der Von-Graefe-Straße 37 zu sehen ist.